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Wochenrückblick der Redaktion / Immer wieder Telekom

Konferenzen mit Kaffee – sogar besser als Sex?

Nicht wenige Kollegen hatten in diesen Tagen Mühe, dem Geschehen in der täglichen Frühkonferenz im Medienraum zu folgen. Weil mehrere unter uns die Angewohnheit haben, extrem leise zu sprechen, ist die Verständigung ohnehin nicht immer ganz einfach. Wenn dazu aber auf der Dauerbaustelle Fußgängerzone direkt unter unserem Fenster beständig und lautstark Material abgeladen wird, ist die Schallgrenze (im wahrsten Sinne des Wortes) schnell erreicht. So bestand also – zum zweiten Mal übrigens – Konsens: „Bis die Arbeiter da draußen fertig sind, machen wir die Konferenz im Newsroom.“ Aber jeden Morgen dasselbe Bild: Im Newsroom ist keiner, im Medienraum sind alle. Vermutung: Hat keiner verstanden. War einfach zu laut.

veröffentlicht am 17.03.2012 um 06:00 Uhr

Autor:

Christa Koch

Sex-Muffel?: Vielleicht hat es aber auch andere Gründe, warum trotz des Lärms vorm Fenster alle Kollegen wie die Lemminge morgens in den Medienraum drängen. Denn dort steht regelmäßig der Konferenz-Kaffee auf dem Tisch, und von dem wird ausgiebig Gebrauch gemacht. Und jetzt wissen wir auch, warum: Auf Kaffee zu verzichten, kommt laut einer Studie von „Starbucks“ für die meisten Deutschen weniger infrage als auf alles andere. Wären sie vor die Wahl gestellt, würde mehr als die Hälfte der Befragten (und sogar 70 Prozent der Frauen) lieber auf Sex, Kuchen oder Wein verzichten, als auf den braunen Muntermacher, der Deutschen liebstes Getränk.

Nervennahrung: Kaffee ist aber bei der Arbeit oft vonnöten, etwa, wenn man es mit der Deutschen Telekom zu tun hat. So reagierte in dieser Woche deren Pressestelle auf eine Anfrage zunächst mit einer Gegenfrage – wie der konkrete Sachverhalt sei – und bat um Erklärung via E-Mail. Nicht ohne den Zusatz: „Mit Deadline. Schreiben Sie auch gleich, bis wann Sie die Antwort brauchen.“ Gesagt, getan. Mit der Bitte, bis Mittwoch eine Antwort aus der Abteilung Unternehmenskommunikation zu bekommen. Doch nichts tat sich. Eine erneute Anfrage am Donnerstag sollte endlich die Erklärung bringen: „Da müssen Sie uns schon mal die Kundendaten liefern.“ Hätte man ja auch gleich sagen können. Aber egal: Wieder nachgefragt beim nun schon völlig entnervten Kunden, der eigentlich die Lust verloren hat, noch länger Kunde zu bleiben. Und wieder eine Mail an die Pressestelle der Telekom, die verspricht, es an einen der regional zuständigen Sprecher weiterzuleiten. 30 Minuten später kommt die Antwort-Mail – mit der Bitte, doch mal die Kundendaten zu schicken. Sind die da nicht angekommen? Oder – was wahrscheinlicher ist – im großen Getriebe dieses Konzerns irgendwo versandet? Wir warten noch immer auf Antwort.

Fragezeichen: Selbiges hatten einige Redakteure bei der Abendkonferenz in den Augen, als es in einer Überschrift um den Begriff „KIDz CARE“ ging. Doch, es heißt wirklich so, liebe Leserin, lieber Leser. Der Begriff geht auf eine – zugegebenermaßen etwas eigenwillige – Wortschöpfung unseres ehemaligen Stadtmanagers Oliver Bösche zurück. Und gemeint ist damit die Kinderbetreuung im „FiZ“ (Eugen-Reintjes-Haus). Dieses Kürzel wiederum steht für den Begriff „Familie im Zentrum“. Noch Fragen?



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