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Lindenbäume gaben dem Krankenhaus Lindenbrunn seinen Namen

Jugendstil prägte Anfänge des Sanatoriums

Das sogenannte Herrenhaus erhielt seinen schlossähnlichen Charakter, als ihm 1889 ein Weserrenaissance-Giebel von einem in Hameln abgerissenen Patrizierhaus aufgesetzt wurde. So fand es der Arzt Dr. Karl Netter 1906 vor, als er sich entschloss, dieses Haus mit dem umgebenden Park zu einem Sanatorium auszubauen. Die Aufbruchbewegung damals unter dem Motto „Zurück zur Natur“ fand ihren Niederschlag in der aufkommenden Naturheilkunde, zu deren Vertretern wie Kneipp, Lahmann und Prießnitz auch Karl Netter gehörte. Man wollte den Menschen damit einen Weg aus den zivilisatorischen Schäden weisen. Auch die Bewegung „Eden“ und der Jugendstil prägten die Anfänge des Sanatoriums, sowohl was die Ernährungsgrundsätze als auch die Ausstattung der Räume anging. Um diesen neuen Ideen Ausdruck zu verleihen, wurde ein neuer Name für den Ort gesucht. Die Lindenbäume des Parks gaben dann den Ausschlag für den Namen „Sanatorium Lindenbrunn.“

veröffentlicht am 24.03.2014 um 06:00 Uhr

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Autor:

Gernot Hüsam


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