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Was tun, wenn‘s passiert ist? Styles of Hameln gibt Tipps

Hilfe, Sonnenbrand!

Letztes Jahr ein Reinfall - dieses Mal bombe. Der Sommer im Weserbergland ist vor allem eins - verdammt heiß und sonnig. Gerade jetzt ist Vorsicht geboten, denn ohne den richtigen Sonnenschutz hat man schneller einen Sonnenbrand, als einem lieb ist. Der ist nicht nur schmerzhaft, sondern kann die Haut auch nachträglich schädigen. Was hilft jetzt am besten? Styles of Hameln hat ein paar Tipps.

veröffentlicht am 25.07.2018 um 15:26 Uhr
aktualisiert am 26.07.2018 um 08:51 Uhr

Sonnenbaden ist herrlich - aber bitte nur mit hohem lichtschutzfaktor und nicht zu lange. Foto: pixabay
Franziska Winkler

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Franziska Winkler Redakteurin / Pressereferentin zur Autorenseite
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Dabei wird der Sonnenbrand in drei Stufen eingeteilt:

Grad 1: schmerzhafte Rötung, Schwellung
Grad 2: Blasenbildung
Grad 3: weitgehende Zerstörung und Ablösung der Oberhaut

Damit es nicht so weit kommt, haben wir euch ein paar Tipps zusammengestellt.

1. Raus aus der Sonne

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Die erste Regel lautet: Keine weitere Sonnenbestrahlung! Da die Sonnenstrahlen die Haut auch im Schatten erreichen, sollte der gerötete Bereich zusätzlich durch Textilien geschützt werden. Dabei gilt: Je dichter und dunkler ein Stoff gewebt ist, desto mehr Strahlung absorbiert er. Gut geeignet sind Nylon, Wolle, Polyester und Seide - weniger gut schützen tatsächlich Baumwolle und Leinen.

2. Schnell reagieren – die richtige Behandlung bei Sonnenbrand

Meistens macht sich das Ausmaß eines Sonnenbrands erst nach ein paar Stunden bemerkbar. Schon beim kleinsten Anzeichen sollte man die Haut unterstützen. Ärzte empfehlen, beim Entdecken eines Sonnenbrands Acetylsalicylsäure (ASS) einzunehmen. Diese wirkt entzündungshemmend und schmerzlindernd. Eine weitere Empfehlung bei schlimmen Verbrennungen sind Brandwunden- oder Hydrocortisongele die ebenfalls entzündungshemmend und kühlend wirken und die man in großer Auswahl rezeptfrei in allen Apotheke bekommt.


3. Kühlen, sofort!

Kalte Umschläge (keine Eiswürfel oder Kühlpakete) helfen, den Schmerz zu lindern und die Entzündung zu hemmen. Dazu kann man entweder ein Leinen-/Baumwolltuch, ein Handtuch oder einen Waschlappen nehmen und taucht diese in kaltes Wasser. Ebenso gut eignen sich  Quark und Joghurt aus dem Kühlschrank. Der wird vorsichtig auf die Haut aufgetragen. Vor dem Antrocknen sollte er aber mit einem nassen Waschlappen entfernt werden, da er sonst die Haut zusätzlich reizen könnte.

4. After-Sun-Produkte

Anstatt Bodylotion oder Milk auf die verbrannte Haut zu schmieren, sollte man gezielt auf After-Sun-Produkte zurückgreifen. Diese spenden Feuchtigkeit und regen durch spezielle Inhaltsstoffe den Regenerationsprozess der Haut an.  Ein bewährter Inhaltsstoff ist Aloe Vera: Es wirkt feuchtigkeitsspendend, beruhigend und fördert das Wachstum neuer Zellen. Extra-Tipp: After-Sun-Lotion im Kühlschrank aufbewahren.

5. Viel Wasser trinken!

Man sollte ohnehin immer viel Wasser trinken, doch wer einen Sonnenbrand hat, sollte dies besonders beherzigen. Das kurbelt nicht nur den Regenerationsprozess der Haut an, zusätzlich kann man so den Flüssigkeitsverlust wieder wettmachen und den Kreislauf ankurbeln. Auch Wasser in Form eines Sprays kann die Spannungsgefühle der Verbrennung der Haut lindern. Thermalwassersprays wirken zusätzlich entzündungshemmend.

6. Was tun bei starkem Sonnenbrand?

Vor allem Frauen sollten vor dem Sonnenbad darauf achten, sich nicht zu schminken oder das Make-up vorher zu entfernen. Auch alkoholhaltiges Parfum sollte lieber gemieden werden. Bei intensiver Sonnenbestrahlung kann beides zu Hautverfärbungen führen.

Es sind mehrere Sonnenbrände und eine Blasenbildung entstanden? Wichtig ist nun, die Blasen auf keinen Fall aufzustechen. Sie gehen meist von allein auf. Stattdessen sollte auf die richtige Pflege geachtet werden. Am Besten sind feuchtigkeitsspendende Gels (z.B. mit Aloe-Vera), um den Schmerz zu lindern und den Heilungsprozess zu unterstützen. Sollten die Blasen nicht innerhalb weniger Tage verheilen, liegen starke Rötungen und Schwellungen vor, sollte dringend ein Hautarzt aufgesucht werden.

Diese Hausmittel helfen:

Quark oder Joghurt aus dem Kühlschrank können als Maske auf die betroffenen Stellen aufgetragen werden und lindern so die Schmerzen effektiv. Aber Vorsicht: Die Maske vor dem Antrocknen wieder abnehmen, um die Haut nicht noch mehr zu reizen.


Aloe-Vera ist die Geheimwaffe gegen Rötungen auf der Haut, da sie besonders feuchtigkeitsspendend ist. Wer eine solche zu Hause hat, sollte ein Stück abschneiden und die gelartige Flüssigkeit aus dem inneren auf die betroffene Hautpartie auftragen. Alternativ kann man zu einem Aloe-Vera-Gel aus der Apotheke oder Drogerie zurückgreifen.

Kokosöl versorgt die Haut mit vielen Nährstoffen, die dabei helfen, dass sich die Haut regenerieren kann. Es kühlt und wirkt entzündungshemmend.

Bio-Apfelessig hilft ebenfalls bei Sonnenbrand. Die Essigsäure desinfiziert die empfindliche Hautregion und kann den aufkommenden Ruckreiz lindern. Vorsicht: Nicht bei Blasenbildung anwenden, da die Säure die Haut reizen kann.



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