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Wochenrückblick der Redaktion: Auto auf der Brücke als Fast-Sensation / Vom Glück des Lobes

Gerüchte fürs Kopfkino und µ-stisches Hameln

Schön, wie leicht es doch manchmal ist, Glück zu haben. Uns widerfährt es jetzt täglich durch die neue Serie „Zum Glück“. Das Gute an dieser Arbeit: Wir können arbeitend umsetzen, was Glücksgurus predigen – sich mit Gedanken zu beschäftigen, die sich ums Glücklichsein drehen. Wenn Sie also demnächst in der Stadt strahlenden Menschen begegnen, könnte es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um einen Dewezet-Redakteur handeln – oder einen infizierten Leser.

veröffentlicht am 03.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 12:49 Uhr

Birte Hansen

Autor

Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite

My, Mü, µ, Mystica: Was soll das eigentlich heißen, und woher kommt der Veranstaltungsname „Mystica Hamelon?“, fragte ein Leser sich und auf direktem Weg die Redaktion. Mit der physikalischen Größe µ hat es jedenfalls nichts zu tun. Germanistik-Studentin Vanessa, die ein Praktikum bei uns macht, ward fündig: Es ist eine ungewöhnliche Kombination aus Latein und Althochdeutsch. Mystica stammt aus dem Lateinischen und heißt geheimnisvoll. Hamelon müsse aufgrund der Endung „on“ althochdeutsch sein. Ob Hameln jemals so hieß, ist nie belegt worden, aber es wird davon ausgegangen. Eine wissenschaftliche Sezierung eines Kunstnamens – hoffentlich entzaubert das nicht das Mittelalter-Flair, das in der Innenstadt Hamelons herrscht.

Rarität: Zum Glück trägt auch Anerkennung bei – und die haben wir jetzt bekommen und aufgesogen. Es ist deshalb so erwähnenswert, weil Lob rar gesät ist. Ein Leser freut sich, dass nach einem Bericht der Zeitung ein bis dato ewig dreckiger Parkplatz von der Stadt Hameln gereinigt wurde, und zahlreiche Arbeitssuchende, Job-Center-Kunden, Angehörige schreiben im Tenor ein erleichtertes „endlich“, dass in einem Artikel zur Sprache gebracht wurde, wie nervenaufreibend und vermeintlich sinnfrei einige Weiterbildungsmaßnahmen sind. Wir sind glücklich, wenn wir etwas bewegen können!

Zu-spät-richt: Statt als „Nach-richt“, der wir nachgehen wollten, entpuppte sich die Info, die spektakuläre Fotos versprach, leider als „Zu-spät-richt“: Jemand versucht, mit seinem Auto, die Weser zu überqueren – was zwar durch die Sperrung der Münsterbrücke erschwert ist, aber längst noch keine Nachricht wäre. Wenn sich aber dieses Szenario nicht auf der Thiewall-Brücke, sondern auf der schmalen, blauen Fußgänger-Brücke abgespielt hätte, die zum Werder führt…?! Wir waren zu spät, um Beweise zu liefern. Aber selbst das unbestätigte Gerücht provoziert doch bestes Kopfkino.



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