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Verwaltung und Seniorenbeirat haben sich im Vorfeld Bewegungspark in Bad Pyrmont angeschaut

Geräte sind schon ausgesucht

Aerzen. Bad Pyrmont hat schon einen, in Coppenbrügge ist er im Ithkopf-Park zu finden, in Hameln kommt er im Frühling in den Bürgergarten, Emmerthal will auch einen haben, und im Landkreis Schaumburg plant Rinteln einen – die Rede ist von einem Bewegungspark. In Aerzen sieht es nun so aus, als sollte der Wunsch des Seniorenbeirats nach einem solchen Outdoor-Fitnesscenter Wirklichkeit werden. Barbara Cramer, Vorsitzende des Aerzener Seniorenbeirates, legt allerdings Wert darauf, dass die Geräte für alle Aerzener, egal welchen Alters, da sein sollen, quasi ein Mehrgenerationenplatz. Jahrelang hat der Aerzener Seniorenbeirat für das Projekt gekämpft und war bislang immer gescheitert. Meist lag es am Geld, aber auch der Standort war lange unklar.

veröffentlicht am 25.02.2015 um 06:00 Uhr

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Seit die Aerzener Maschinenfabrik anlässlich ihres 150-jährigen Firmenjubiläums im vergangenen Jahr eine großzügige Spende für den Bewegungspark gab, schöpften die Senioren wieder neue Hoffnung. Als dann noch ein geeigneter Ort gefunden werden konnte, schien es endlich losgehen zu können. Auch die Tatsache, dass die angedachte Fläche als potenzielles Überschwemmungsgebiet deklariert ist, konnte das Projekt nun nicht mehr aufhalten. Für das Frühjahr 2015 hatte die Gemeinde Aerzen im vergangenen November nun die Umsetzung des sportlichen Projekts Bewegungspark angepeilt.

Und es sieht gut aus, wie Inga Schulte, bei der Gemeinde Aerzen für Vereine und Sportstätten zuständig und zeitgleich noch Ansprechpartnerin für Senioren, auf Nachfrage mitteilt. Schulte sei mit Vertretern des Seniorenbeirats in Bad Pyrmont gewesen. Dort haben die Aerzener sich informiert, wie das Projekt in der Kurstadt realisiert wurde. Mittlerweile hat Schulte eine Firma für die Geräte gefunden. Und einen Termin vor Ort in Aerzen habe es auch schon gegeben. Bei der Gelegenheit seien schon die Geräte ausgewählt worden. Insgesamt sechs sollen es letztlich werden. Schulte würde am liebsten sofort loslegen, aber so weit sei man noch nicht. Noch stehe das konkrete Angebot des Herstellers aus. Einen Termin mit Klaus-Hasso Heller, Geschäftsführer der Aerzener Maschinenfabrik, müsse Schulte auch noch vereinbaren, denn der konnte bei dem Treffen mit dem Hersteller nicht dabei sein. Fehlt also nur noch grünes Licht von Heller. Dies sei aber im Grunde nur Formsache. Dann könne es endlich losgehen, blickt Schulte gespannt in die nähere Zukunft.

Auch weitere Sponsoren haben sich in den zurückliegenden Monaten dem Projekt verschrieben. Suchte die Gemeinde im vergangenen November noch Sponsoren für ein oder zwei weitere Geräte und eine Sitzbank, so kann Schulte nun stolz vermelden, dass die Suche abgeschlossen sei. Als Sponsor ist nun unter anderem der Aerzener Ortsrat mit im Boot, der die Kosten für die Sitzbank übernimmt. Jetzt müsse es nur noch Frühjahr werden und das Wetter stimmen, dann könne es losgehen, so Schulte. Damit es im Park am Aerzener Seniorenstift nahe des Grießebachs endlich einen Bewegungspark gibt – vielleicht sogar mit Wassertretstelle im Bachlauf.



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