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Im Kinderfilm sind alle auf der Suche nach einer tickenden Uhr

Fröhliches Gruseln im „Haus der geheimnisvollen Uhren“

MÜNCHEN. Im Herbst werden die Tage kürzer und die Gruselzeit beginnt. Passend dazu startet „Das Haus der geheimnisvollen Uhren“ im Kino. Der Kinderfilm spielt in einer alten Villa. Irgendwo in dem alten Gemäuer hat ein böser Zauberer eine Uhr versteckt, deren Ticken unheilvoll durchs Haus tönt. Der 10 Jahre alte Lewis, sein Onkel Jonathan und die eigenartige Nachbarin Mrs. Zimmermann wollen das dunkle Geheimnis lüften und werden in ein unheimliches, gefährliches Abenteuer verwickelt.

veröffentlicht am 19.09.2018 um 10:40 Uhr

Jack Black (l.) als Onkel Jonathan, Cate Blanchett als Mrs. Zimmermann und Owen Vaccaro als Lewis in „Das Haus der geheimnisvollen Uhren“. Foto: Storyteller Distribution Co., LLC/Universal Pictures /dpa

Autor:

Cordula Dieckmann

Die Verfilmung der Jugendbuchreihe von John Bellair ist prominent besetzt mit der Oscar-Preisträgerin Cate Blanchett („Blue Jasmine“), Jack Black („Jumanji – Willkommen im Dschungel“) sowie dem Jungschauspieler Owen Vaccaro, der mit Mark Wahlberg und Will Ferrell in dem Kinozweiteiler „Daddy’s Home“ zu sehen war.

Verwoben ist die Suche nach dem bösen Zauber mit der persönlichen Geschichte von Lewis. Als seine Eltern sterben, zieht er zu seinem Onkel Jonathan in die Spuk-Villa. Lewis ist seltsam. Ein Kind, das ständig liest und ganze Wörterbücher auswendig weiß. In der neuen Schule tut er sich deshalb schwer. Doch um den beliebten Tarby zu seinem Freund zu machen, ist er bereit, den verbotenen Zauberschrank zu öffnen und ein gefährliches Buch mit magischen Sprüchen zu klauen. Ahnungslos entfesseln die beiden Jungen so eine teuflische Macht.

„Das Haus der geheimnisvollen Uhren“ erzeugt viel Spannung und Grusel und ist dabei immer wieder sehr lustig. Gleichzeitig steckt der Film auch voller Klischees. Tickende Uhren. Lebendige Puppen, bedrohlich lachende Clowns. Typische Zutaten eines Horrorfilms und wenig überraschend. Jüngeren Zuschauern verlangt der Streifen einiges ab, etwa wenn der böse Zauberer seiner Gruft entsteigt oder wenn die Killerkürbisse zum Leben erwachen und angreifen. Für 10-Jährige, die schon den einen oder anderen unheimlicheren Film gesehen haben, kein Problem. Ängstlicheren Kindern dürften viele Bilder jedoch Alpträume bereiten.

Dass Grusel wird immer wieder aufgelockert wird, dafür sorgen vor allem Jack Black und Cate Blanchett. Black ist der verschrobene Onkel Jonathan, der seltsame Ideen hat und dabei schlagfertig und witzig ist. Am liebsten neckt er sich mit Mrs. Zimmermann, gespielt von Blanchett. Ein Paar sind sie aber nicht. „Dein Onkel und ich haben keine Knutschbeziehung“, stellt die Nachbarin klar. Owen Vaccaro spielt souverän an der Seite der Erwachsenen. Mit ihm entdecken die Zuschauer die Zauberwelt, die mitunter an „Harry Potter“ erinnert. Jeder könne ein Zauberer werden, so der Onkel. Geduldig unterrichtet er seinen Neffen im Hexen und sorgt auch für magische Momente, etwa als er und Mrs. Zimmermann für Lewis Planeten und Sterne vom Himmel holen und durch den Garten schweben lassen.

Die Filmemacher kennen sich bestens mit dem Grusel-Genre aus. Drehbuchautor und Co-Produzent Eric Kripke erschuf die TV-Serie „Supernatural“, in der übernatürliche Kreaturen ihr Unwesen treiben.

Regisseur Eli Roth inszenierte den Horrorschocker-Zweiteiler „Hostel“ und den nicht minder unheimlichen Thriller „Knock, Knock“. Beteiligt war auch die Produktionsfirma Amblin Entertainment, die Klassiker wie „E.T. – Der Außerirdische“ oder „Die Goonies“ ins Kino brachte. Filme, die Regisseur Roth in seiner Jugend faszinierten. „Ich will, dass „Das Haus der geheimnisvollen Uhren“ in einem Atemzug mit „Gremlins“ und „Zurück in die Zukunft“ genannt wird“, wünscht sich der 46-Jährige.



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