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Drei Wochen nach Bericht: Projekt kommt laut Goebel nicht mehr diesen Winter

Eisbahn: „Bedeutet nicht Stillstand“

Rinteln (mld). Die Eisbahn kommt in diesem Winter nicht mehr – zumindest, wenn man den Worten von Rintelns Ortsbürgermeister Ulrich Goebel (CDU) glaubt. „In dieser Saison wird nichts mehr passieren“, bestätigt er auf Nachfrage unserer Zeitung. Zuerst müsse der Ortsrat zusammentreten, um die Möglichkeit einer eigenen Rintelner Eislauffläche zu diskutieren – einen Termin hierfür gebe es allerdings noch nicht, dennoch werde das Ortsgremium „in Kürze“ zusammentreten. Außerdem solle das Thema auch mit den anderen Fraktionen abgesprochen werden.

veröffentlicht am 11.01.2011 um 17:54 Uhr

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Dass die Eisbahn nicht mehr in dieser Saison realisiert werden könne, habe sich bereits beim Ortstermin im November herauskristallisiert, so Goebel. Auch wenn er im Dezember noch verlauten ließ, dass der Ortsrat „so schnell wie möglich“ zusammengerufen werden solle. Das örtliche Gremium muss, so hatte es der Verwaltungsausschuss (VA) beschlossen, zusammentreten und dann wiederum eine Empfehlung an den VA aussprechen.

„Gerade haben wir aber andere Sorgen“, sagt der Ortsbürgermeister mit Verweis auf das Hochwasser. Außerdem, sagt Goebel, „bin ich mir nicht sicher, ob die Eisbahn in der Form, in der Pro Rinteln sie möchte, auch kommt.“ Seiner Meinung nach solle die Eisbahn in ein „Gesamtkonzept“ für den Blumenwall eingebunden werden.

Stadtmanagerin Annette Achilles hatte für den Stadtmarketingverband Pro Rinteln vorgeschlagen, im Winter die Fläche rund um das Denkmal des „Stürmenden Jägers“ zu fluten, um so eine natürliche Eislauffläche zu ermöglichen. Die solle nichts kosten.

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Am 17. Dezember berichteten wir über den Status quo des Projekts „Eisbahn“.

Auch wenn das Projekt damit derzeit „ruht“, so Goebel: Ein „Stillstand“ solle das nicht bedeuten.

„Schade, dass so gute Sachen totgeredet werden“, beurteilt CDU-Fraktionsvorsitzender Veit Rauch die vorangegangene Diskussion um die Eisbahn. Er hätte sie „gern gesehen“, und zwar noch in diesem Winter: „Aber wenn erst der Ortsrat und dann der VA tagen muss, ist der Winter auch schon wieder vorbei.“

Daran, dass die Planungen zur Eisbahn, für die die Fläche um den „Stürmenden Jäger“ planiert werden müsste, nicht mehr in diesem Winter stattfinden können, glaubt auch Annette Achilles: „Wir warten erst einmal die politischen Entscheidungen ab“, spricht sie für Pro Rinteln.

Sieht aber doch einen Hoffnungsschimmer: Wenn das Wasser, das jetzt wegen des Hochwassers rund um den „Jäger“ steht, gefriere, könne man zumindest schon einmal testen, wie es in Rinteln mit einer Eisbahn wäre.



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