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Dieses Jahr eine Nummer kleiner: Ein Weihnachtsbäumchen für Fischbeck

Jedes Jahr stellt der Heimatverein Fischbeck auf dem Gelände des Stifts Fischbeck einen Weihnachtsbaum auf. So auch in diesem Jahr. Traditionell am Samstag vor Totensonntag wird der Weihnachtsbaum zum Gelände des Stiftes transportiert, aufgestellt und geschmückt. In diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie allerdings nur im wirklich kleinen Rahmen.

veröffentlicht am 24.11.2020 um 05:00 Uhr

„Unsere Weihnachtsbäume bekommen wir meist von Privatleuten gespendet. Um das Absägen und die Abholung kümmern wir uns“, sagt Heinz Lischper. Die so in den letzten Jahren aufgestellten Weihnachtsbäume hatten meist eine Größe von rund zehn bis zwölf Metern. Doch in diesem Jahr ist alles anders. So ist der aufgestellte Weihnachtsbaum in diesem Jahr um ein Vielfaches kleiner als noch in den vergangenen Jahren.

„Das Aufstellen des Weihnachtsbaums ist mittlerweile Tradition. Doch die aktuellen Corona-Vorschriften lassen diese Aktion wegen der Kontaktbeschränkungen leider nicht zu“, erklärt Michael Kipp, Vorsitzender des Heimatvereins Fischbeck. Für das Aufstellen eines zehn bis zwölf Meter großen Weihnachtsbaums werden laut Kipp mindestens sechs Helfer benötigt – also eine größere Anzahl von Helfern aus mehr als zwei Haushalten. „Aktuell also nicht durchführbar, dies wurde uns seitens des Ordnungsamtes bestätigt. Aus diesem Grund mussten wir das Aufstellen des Weihnachtsbaums leider absagen“, so Kipp.

„So ganz ohne Weihnachtsbaum geht’s dann aber doch nicht“, dachten sich Kipp und Lischper. Daher kam der Entschluss: „Auch in diesem Jahr gibt es einen Baum. Und wie sich das gehört, mit Weihnachtsschmuck und Lichterkette.“ Aufgestellt unter Einhaltung aller Corona-Vorschriften, denn so viele Helfer wie sonst waren beim Aufstellen des Baumes nun wirklich nicht notwendig. Dafür ist der Fischbecker Weihnachtsbaum allerdings auch nicht ganz so groß wie in den vergangenen Jahren ausgefallen. Man könnte schon fast von einem Weihnachtsbäumchen sprechen, meint Kipp.

Auf Dauer wird das Weihnachtsbäumchen allerdings nicht auf dem Stiftsgelände stehen. „Dafür ist er zu klein und zu unauffällig, wenn abends Fußgänger oder Autos über den Platz gehen beziehungsweise fahren.“ Es soll aber eine andere Stelle geben, wo dieser auf Dauer stehen soll. Den genauen Ort haben Lischper und Kipp schon im Auge. Die Fischbecker können sich überraschen lassen, wo das sein wird.



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