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Klassen an Gymnasien werden verkleinert / Ernestinum „gut vorbereitet“

Besser auf das Abitur vorbereiten

Rinteln (mei). Im Jahr 2011 verließen zum ersten Mal Schüler nach zwölf Jahren die Gymnasien in Niedersachsen. Ein Jahr später steht eine weitere Reformierung des niedersächsischen Schulsystems auf dem Plan.

veröffentlicht am 27.06.2012 um 00:00 Uhr

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Zum Beginn des nächsten Schuljahres sollen die Klassen an Gymnasien und Grundschulen zum Teil stark verkleinert werden. Im 10. Jahrgang, der seit der Einführung des sogenannten „Turboabiturs“ nach zwei Jahren den Übergang der Sekundarstufe 1 zur Oberstufe bildet, sollen künftig höchstens 26 Schüler in einer Klasse zusammen lernen – bisher lag die Höchstgrenze bei 32.

Dadurch sollen künftig nicht nur bessere pädagogische Lernbedingungen erreicht werden, sondern auch mit der Integrierten Gesamtschule (IGS) gleichgezogen werden, bei der bereits die Grenze von 26 Schülern gilt.

Diese Reform soll auch am Gymnasium Ernestinum in Rinteln ab nächstem Schuljahr greifen, wie André Sawade, Politik- und Französischlehrer sowie Mitglied der Schulleitung berichtet. „Wir werden die Beschlüsse eins zu eins umsetzen. Es war schon lange überfällig, dass die Klassen des 10. Jahrgangs, der zur Hälfte das Ende der Sekundarstufe 1 und zur Hälfte die Einführung in die Oberstufe bedeutet, verkleinert werden, um die Schüler besser auf das anstehende Abitur vorzubereiten“, so Sawade.

Politiker der Landesebene betonten stets, den Wünschen vieler Eltern, Schüler und Lehrer werde dadurch nachgekommen. Im Vorfeld der Beschlüsse hatten sich Eltern und Philologenverbände unter anderem mit Unterschriftenaktionen für die Umsetzung eingesetzt. Die Reform ruft allerdings auch Kosten für neue Vollzeitstellen auf den Plan, da weniger Schüler pro Klasse automatisch mehr Klassen bedeute. Am Rintelner Gymnasium macht man sich zu diesem Umstand keine Sorgen. „Wir werden im nächsten Schuljahr wahrscheinlich sieben 10. Klassen unterrichten. Da wir aber keinerlei Lehrermangel haben, wird die Unterrichtsversorgung bequem zu gewährleisten sein“, berichtet André Sawade.



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