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Vor 25 Jahren erhielt der Bückeburger Bahnhof ein Reisezentrum

Automaten lösen die Sprechluke ab

Bückeburg (ll). Das war eine Nachricht: Rechtzeitig zur 140-Jahr-Feier des Bahnhofs erhielten Bückeburgs Reisende merklich mehr Komfort. Mit der Entstehung eines modernen Reisezentrums im Bahnhofsinneren hatte der „Schießschartenlochverkauf“ vor 25 Jahren endlich ein Ende. Bis dahin wurden die Fahrkarten für Bahnreisende nämlich durch eine Glasscheibe mit einer sogenannten Sprechluke verkauft.

veröffentlicht am 05.03.2012 um 00:00 Uhr

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Pünktlich zum Bahnhofsgeburtstag meldete Willi Krampe, Generalvertreter der Bundesbahn in Hameln, am 5. März 1987, dass Bahnkunden in dem neuen Reisezentrum künftig individueller und besser beraten werden können. Zusätzliches Personal allerdings wollte die Bahn damals nicht einstellen – mit zwei, damals noch beamteten Schalterkräften, sollte die persönliche Beratung funktionieren, so die Hoffnungen bei der Bundesbahn. Erstmals gab es nun auch einen Fahrkartenautomaten am Bückeburger Bahnhof, an dem Reisende auch außerhalb der Schalteröffnungszeiten Fahrkarten kaufen konnten.

Allerdings mit einer Einschränkung: Die Tickets galten nur für Strecken bis zu einer Entfernung von 100 Kilometern.

Die Eröffnung des Reisezentrums ging vor 25 Jahren einher mit einer grundlegenden Sanierung des Bahnhofs. Die Bahnhofshalle wurde mit einem Aufwand von rund 100 000 Mark innerhalb von drei Monaten umgestaltet. Dabei legte der Architekt viel Wert auf den klassizistischen Stil des Gebäudes, versah Wände und Säulen mit Spiegeln, Bildern und sogar einer Betonbüste. In einem zweiten Bauabschnitt sollte darüber hinaus die Gleisfront des 140 Jahre alten Gebäudes renoviert werden. Dort bröckelte schon seit Langem der Putz wegen der feuchten Wände ab.

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Den Bahnhofsgeburtstag und die Eröffnung des Reisezentrums feierte die Bundesbahn mit einem „Tag der offenen Tür“. Zahlreiche Vertreter aus Politik und Wirtschaft waren vertreten. Ausstellungen von Wagen und Loks, Musik, Einblicke in Geschichte und Entwicklung des Bückeburger Bahnhofs sorgten für einen wahrhaft „großen Bahnhof“.

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