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Sämtlich zu viel gezahlten Gehälter sind wieder auf dem Konto der Stadt Hameln

Aus der Traum

Hameln. Aufatmen im Rathaus: Die doppelt gezahlten Januar-Bezüge, die die Stadt durch ein „Büroversehen“ an 115 Beamte und Rats- sowie Ortsratsmitglieder überwiesen hatte, sind wieder auf dem Konto der Stadtverwaltung. Wer sich bereits unter Palmen wähnte oder die neue Küche im Katalog ausgewählt hatte – diese Träume sind ausgeträumt. Bei es bei einigen Beträgen etwas länger gedauert habe, habe mit den Modalitäten der verschiedenen Empfängerbanken zu tun, hieß es. Daher sei auch, wie erwartet, kein Schaden für die Stadt entstanden. Zumindest kein materieller. Denn: Wer den Schaden hat, braucht für den Spott nicht zu sorgen. Und so sorgte der – vorübergehende – Schaden für jede Menge Spott auch in den überregionalen Medien. Wie man intern mit dem Versehen umgehe, sei noch nicht klar. Auf die Frage, ob und wie man einen solchen Fehler künftig vermeiden könne, ist aus dem Rathaus noch keine konkrete Antwort zu bekommen. „Derzeit werden interne Gespräche geführt“, sagt Sprecher Thomas Wahmes. Ob und welche dienstrechtlichen Konsequenzen der Vorfall haben wird, ist ebenfalls offen. Wahmes stellt aber klar: „So etwas darf nicht passieren.“ Am 29. Dezember waren Besoldungen und Aufwandsentschädigungen in Höhe von insgesamt 345 000 Euro überwiesen worden – zu viel, wie sich schnell herausstellte. Die Auszahlungen wurden nach dem Vier-Augen-Prinzip bestätigt und abgezeichnet. Die Stadt hatte den Fehler schnell bemerkt und schon am Tag der Überweisung eine Rückrufaktion gestartet. Bereits im alten Jahr war die Hälfte des Geldes wieder zurücküberwiesen.

veröffentlicht am 21.01.2015 um 06:00 Uhr

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Autor:

von ANdrea tiedemann


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