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Vor 25 Jahren: Die Niedersachsen-Rundfahrt zieht durch Rinteln

Auf eine schnelle Runde

Rinteln. Die Ampeln in der Weserstadt sind vorsorglich auf Grün geschaltet. Und so sauber war es fast noch nie in Rinteln: Sechs Mal, so zählen es Anlieger, fährt der Kehrwagen an diesem Tag durch die Kloster- und die Weserstraße. Nicht ohne Grund: Bei den dünnen Radrennreifen kann schon eine Handvoll Sand in der Kurve einen Massensturz verursachen. Für die Niedersachsen-Rundfahrt aber sind Rintelns Straßen frei.

veröffentlicht am 14.04.2014 um 00:00 Uhr

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Vor 25 Jahren, am 13. April, war Rinteln Zielpunkt für die Radrennfahrer der Niedersachsen-Rundfahrt. Fast die ganze Stadt war auf den Beinen, um den Fahrern auf den letzten Metern entgegenzujubeln. In Rinteln angekommen hatten sie schon über 150 Kilometer hinter sich. In Melle waren sie gestartet.

Die Radio-Moderatorin Ines Fahrenkamp notiert an diesem Donnerstag ihre Wettereindrücke ins Notizbuch. „Grau und diesig“, schreibt sie. Als Ex-Radsportlerin weiß sie genau, welch entscheidende Rolle Wind, Temperatur und Witterung für die Fahrer spielen. Selbst bei geschlossenem Fahrerfeld ist der Tross riesig: gut fünf Kilometer lang, mit gut 300 Beteiligten samt Zweirädern und vierrädriger Begleitfahrzeuge. Dazu sind gut 2000 Polizisten im Einsatz, um die Rundfahrt abzusichern.

Am Ende vor Riesenkulisse in Rinteln haben die Ersten weniger Vorsprung vor dem Hauptfeld als die Letzten Rückstand. Ihnen folgt nur der Besenwagen – die Hilfe für Abgeschlagene und von Defekt Gebremste.

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Nach einem Massensturz in Bückeburg im Vorjahr hatten die Rintelner Organisatoren vor allem Sorge mit dem Engpass Dauestraße. Am Ende läuft alles glatt – fast. Denn während das Fahrerfeld zum ersten Mal auf die Zielgerade des Rundkurses raste, müssen Ordnungskräfte schockiert einem Autofahrer nachblicken, der mit einem riskanten Manöver rücksichtslos in diese Straße preschte – entgegen der Fahrtrichtung der erwarteten Radrenner. Der Mann hat’s rechtzeitig gemerkt. Am Ende erstaunlich: Die ganze Rinteln-Durchfahrt ist nach 15 Minuten vorbei. Und obwohl Rintelns Hauptverkehrsstraße fünf Stunden lang gesperrt ist, gibt es weder das befürchtete Verkehrschaos noch einen Unfall. Kommentar aus dem Rintelner Polizeirevier: Keine besonderen Vorkommnisse.

Übrigens: Einen Sieger gibt es auch. Der Pole Zbigniew Spruch wird Etappen-Schnellster. ll



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