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Sechs Wochen nach unserem Bericht: Air-Trail im Steinzeichen lockt Leute an

Über 1000 Besucher im Kletterpark

Steinbergen (dil). Der am 2. April eröffnete Kletterpark Air-Trail im „Steinzeichen Steinbergen“ entwickelt sich mehr und mehr zum Besuchermagneten. „20 bis 50 Leute kommen täglich zu uns“, freut sich Christian Reinhardt, Geschäftsführer der „Hoch-hinaus-GmbH“ in Bielefeld, die die Anlage betreibt. „Im Tagesgeschäft rechnet es sich noch nicht. Aber zählt man Einzelbesucher und Gruppenbuchungen zusammen, schreiben wir bereits schwarze Zahlen.“

veröffentlicht am 18.05.2011 um 00:00 Uhr

„Es gab schon Leute, die Jahreskarten für das ,Steinzeichen‘ gekauft haben, um regelmäßig bei uns klettern zu können“, erzählt Reinhardt. Der Zugang zum Air-Trail ist nur mit einer Eintrittskarte zum „Steinzeichen“ möglich. Nahezu täglich kommen auch Anfragen von Gruppen. So hat dort schon eine Augenarztpraxis ihren Betriebsausflug mit Abenteuercharakter absolviert. Ebenso waren Teamer aus einem Kinderheim in Detmold dort unterwegs. „Hauptsächlich kommen aber Familien mit Kindern, und unser ältester Teilnehmer war bereist 70 Jahre alt. Einen besonderen Schub hat uns der Fernsehbericht von Sat-1 gebracht“, stellt Reinhardt fest.

Eine Änderung haben die Betreiber bei den Preisen vorgenommen. Einzelkarten kosen statt fünf jetzt acht Euro, im Doppelpack aber nur zehn. „Weil der Aufwand bei der Einkleidung derselbe ist, ob ich einmal oder zweimal klettere“, erklärt Reinhardt dies. Für zweimal Klettern brauche man etwa eineinhalb Stunden.

Bisher ist der Air-Trail nur samstags und sonntags geöffnet, in den Schulferien aber täglich außer am Montag, dem Ruhetag des „Steinzeichens“. Dann kommen auf dem Air-Trail nur angemeldete Gruppen zum Zug.

Täglich sind zwei Mitarbeiter in dem Kletterpark tätig. Bisher lässt sich der Andrang gut bewältigen. Mehr Gruppen könnten kommen, wenn der Air-Trail genutzt würde wie der ebenfalls zum Unternehmen gehörende Hochseilgarten in Bad Driburg. „Dort geht es darum, gruppendynamische Prozesse voranzubringen, zum Beispiel bei Managerschulungen oder jüngst einem Schwimmverein, der bei einer Aktivklausur seine Mitglieder für eine Neuausrichtung begeistern wollte“, teilt Reinhardt mit. In Bad Driburg geht das mit Übernachtung, in Steinbergen könnten nur eintägige Lösungen angeboten werden – in abgespeckter Form“.

Wenn es weiter gut läuft, will Reinhardt für 2012 bereits eine Erweiterung ins Auge fassen. Aber das hängt auch vom Wetter ab. Bisher hatte der Air-Trail wochenlang Glück, doch als es am vergangenen Wochenende kühler und regnerisch wurde, brachen die Besucherzahlen gleich ein. „Nur Gruppen, die fest gebucht haben, lassen sich vom Wetter nicht abhalten“, stellt Reinhardt fest. Seine Firma war über die Kletterwand im „Steinzeichen“ mit dem Steinberger Erlebnispark in Kontakt gekommen.

Mehr Informationen über die Kletterwand auf www.hochhinaus.com oder via E-Mail airtrail@hochhinaus.com oder Telefon (05 21) 32 10 22.



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