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Deutscher Lokaljournalistenpreis verliehen / Hamelner Konzept zur Darstellung des Ersten Weltkrieges überzeugt

Hohe Auszeichnung für die Dewezet-Redaktion

Sindelfingen/Hameln. Bereits 2012 und auch im vergangenen Jahr zählte sie zu den Preisträgern – am Sonntag wurde die Dewezet bei der Verleihung des Deutschen Lokaljournalistenpreises erneut auf die Bühne gerufen: Das Konzept zur Darstellung des Ersten Weltkrieges wurde mit einem zweiten Platz gewürdigt. Diesen Rang teilt sich die Deister- und Weserzeitung mit den beiden – deutlich größeren – Zeitungshäusern Stuttgarter Zeitung und Berliner Morgenpost. Insgesamt waren knapp 500 Einsendungen für den Lokaljournalistenpreis bei der Konrad-Adenauer-Stiftung eingegangen.

veröffentlicht am 27.09.2015 um 18:20 Uhr
aktualisiert am 29.09.2015 um 13:04 Uhr

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Sindelfingen/Hameln. Bereits 2012 und auch im vergangenen Jahr zählte sie zu den Preisträgern – am Sonntag wurde die Dewezet bei der Verleihung des Deutschen Lokaljournalistenpreises erneut auf die Bühne gerufen: Das Konzept zur Darstellung des Ersten Weltkrieges wurde mit einem zweiten Platz gewürdigt. Diesen Rang teilt sich die Deister- und Weserzeitung mit den beiden – deutlich größeren – Zeitungshäusern Stuttgarter Zeitung und Berliner Morgenpost. Insgesamt waren knapp 500 Einsendungen für den Lokaljournalistenpreis bei der Konrad-Adenauer-Stiftung eingegangen.
 Bausteine des Dewezet-Konzeptes zum historischen Thema des vergangenen Jahres waren eine 23 Folgen umfassende Serie in der Zeitung, ein Magazin mit historischen Fotos, ein 28-seitiger Sonderdruck, ein aufwendiges Themen-Dossier im Internet mit audiovisuellen Reportagen, interaktiver Stadtkarte und Slide-Show sowie eine Ausstellung. „Die große Resonanz der Leser und User bestätigt: Der Anspruch der Zeitung, ein inhaltliches Ausrufezeichen zu setzen und die Leser-Blatt-Bindung zu stärken, ist mehr als erfüllt“, begründete die Jury ihr Votum für die Dewezet. Chefredakteur Frank Werner wertete dies als Ansporn, weiterhin „große Themen“ mit hohem redaktionellem Engagement umzusetzen.
 Beim Festakt in der Sindelfinger Stadthalle war am Sonntag auch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) zu Gast. Er hat, wie er erzählte, einst selbst als Lokaljournalist gearbeitet. „Seriöser Qualitätsjournalismus ist heute wichtiger denn je. Er bündelt Informationen, sortiert und ordnet sie ein.“ Wenn er hingegen Beiträge auf Facebook und Co. auf sich wirken lasse, sei er nicht unbedingt von der Seriosität überzeugt, so Schäuble. Vielmehr beobachte er eine Scheinrealität und inszenierte Aufgeregtheit. Im digitalen Zeitalter sei das Lokale für die Demokratie daher „lebensnotwendig“.
 Der erste Platz des Lokaljournalistenpreises ging an die Sindelfinger Zeitung/Böblinger Zeitung. Unter dem Titel „Zerreißprobe“ hatte sie sich in einer Serie mit Gebäudeschäden beschäftigt, die durch Geothermie-Bohrungen entstanden.
 Hans-Gert Pöttering, Vorsitzender der Adenauer-Stiftung, zog angesichts der ausgezeichneten Redaktionen gestern das Fazit: „Die vermeintlich kleinen Zeitungen sind in Wahrheit die großen.“ red



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