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Dewezet erhält in Berlin Auszeichnungen für Online- und gedruckte Ausgabe

„Bisherige Standards weit übertroffen“

Berlin. Es war ein würdiger Rahmen: In der Akademie der Künste in Berlin, mit Blick auf das Brandenburger Tor, wurden gestern Vormittag die Ferag-Leser-Blatt-Bindungs-Preise 2013 verliehen. 60 Einsendungen waren beim Verband Deutscher Lokalzeitungen eingegangen, neun Preise wurden gestern vergeben – gleich zwei davon gingen an die Deister- und Weserzeitung.

veröffentlicht am 13.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:36 Uhr

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Frank Henke

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Frank Henke Redaktionsleiter zur Autorenseite

Von einer „tollen Anerkennung“ für die Arbeit der Dewezet sprach Chefredakteur Frank Werner nach der Siegerehrung im Rahmen des Kongresses Deutscher Lokalzeitungen. „Wir freuen uns sehr über diese doppelte Auszeichnung.“

Mit einem ersten Platz in der Kategorie „Integriertes Verlagsmarketing“ würdigte die siebenköpfige Jury den neuen Online-Auftritt der Dewezet. Der Relaunch von dewezet.de verband im Dezember vergangenen Jahres eine neue nutzerfreundliche Optik und zusätzliche Inhalte mit der Einführung einer Bezahlschranke, der Premium-Paywall. Viele Kunden wurden bereits in den ersten Wochen für Leistungen begeistert, „welche die bisherigen Standards weit übertreffen“, wie die Wettbewerbsjury urteilte. So finden sich im Dewezet-Internetauftritt nun unter anderem ein digitales Zeitungsarchiv, eine fotografische und filmische Zeitreise, Foto- und Videowelten mit faszinierenden 360-Grad-Panoramen und Luftbildern sowie ein virtueller Stadtrundgang durch Hameln.

Die Jury lobte insbesondere die Dewezet-Strategie, „die Einführung einer Paywall mit der Schaffung von echten Mehrwerten zu verbinden, welche auch künftig kontinuierlich weiter auf- und ausgebaut werden“.

Auch Chefredakteur Werner betont, dass die Auszeichnung an ein „Projekt im steten Werden“ verliehen wurde. Ein nächster Schritt: Nach dem Archiv der 1960er Jahren werden in Kürze auch sämtliche Dewezet-Ausgaben der 1950er Jahre online verfügbar sein.

Doch die Delegation aus Hameln durfte noch einen weiteren Preis – hergestellt übrigens aus Zeitungspapier – mit an die Weser nehmen: In der Kategorie „Redaktion“ ging der dritte Platz für die Serien „Glück“ und „Tod“ ebenfalls an die Dewezet. Die Redaktion habe bewiesen, dass man die beiden angeblichen Tabuthemen „vorbildlich“ in die Zeitung holen könne. „Herausgekommen sind redaktionelle Artikel, die jedem unter die Haut gehen“, befand die Jury. Als Beispiele wurden der Beitrag über eine Familie erwähnt, deren größtes Glück ist, dass der Vater unversehrt von seinem Afghanistan-Einsatz zurückkehrt ist, sowie das Porträt einer Sterbebegleiterin, die den Eltern eines vierjährigen todgeweihten Kindes zur Seite steht. „Spätestens hier spürt man“, schreibt die Jury, „dass die scheinbar so gegensätzlichen Themen viel mehr miteinander zu tun haben, als man zunächst ahnt.“

Der Ferag-Leser-Blatt-Bindungs-Preis ist eine Initiative des Verbandes Deutscher Lokalzeitungen in Zusammenarbeit mit der Ferag GmbH. Der Preis würdigt seit 2008 kommunikationsstärkende und verbindende Maßnahmen zwischen Leser und Verlag.



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