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Klaus Brzesowsky wiedergewählt

Ortsrat Hemeringen-Lachem kann Frauenquote nicht ganz halten

HEMERINGEN / LACHEM / WAHRENDAHL.Der neue Ortsrat der Ortschaft Hemeringen-Lachem geht verjüngt in die neue Legislaturperiode. Der Frauenanteil von 55 Prozent aus der abgelaufenen Legislaturperiode, in der „die Ortschaft Vorbild für andere gewesen ist“, wie der alte und neue Ortsbürgermeister, Klaus Brzesowsky, stolz erklärt, kann nicht gehalten werden.

veröffentlicht am 19.11.2021 um 13:00 Uhr

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Reporter

Diesmal sitzen vier Frauen und sieben Männer im kommunalpolitischen Gremium. Davon gehören drei Frauen zur SPD-Fraktion, die neben dem Ortsbürgermeister mit Sabine Aschenbach auch eine Stellvertreterin stellt. Gleichberechtigt mit ihr ist der zweite stellvertretende Ortsbürgermeister, Stephan Borne, von der CDU. SPD und CDU haben jeweils fünf Sitze im Ortsrat, die Grünen sind mit einem Politiker dabei.

Jeanette Hrabak (SPD) ist mit 18 Jahren jüngstes Ortsratsmitglied. In den kommunalpolitischen Ruhestand hat sich Marianne Wehrhahn aus Lachem verabschiedet. Die Sozialdemokratin gehörte zwei Jahrzehnte dem Ortsrat an und ist fünf Jahre stellvertretende Ortsbürgermeisterin gewesen. Regina Thören wirkte anfänglich im Ortsrat als beratendes Mitglied mit, ist danach in den letzten zehn Jahren ordentliches Mitglied gewesen. Nachgerückt sind in der zurückliegenden Legislaturperiode Ina Michalke und Hanna Dreyer, die ebenfalls von Bürgermeister Tarik Oenelcin in der öffentlichen Sitzung an der Hemeringer Schule verabschiedet worden sind.

In seinem Rück- und Ausblick geht Brzesowsky darauf ein, dass der Erhalt des Kindergartens Lachem mit der Übernahme in die Trägerschaft der Stadt Hessisch Oldendorf gesichert und im Weserdorf ein neues Feuerwehrhaus gebaut werden konnte. In Hemeringen und Wahrendahl sind Hochwasserschutzmaßnahmen umgesetzt, Bushaltestellen erneuert und der Jugendraum in Hemeringen eingeweiht worden. Die Ausweisung eines weiteren neuen Baugebietes kommt im größten Hessisch Oldendorfer Ort auf der Südweserseite voran.

Auf der Liste der Maßnahmen, die möglichst bald verwirklicht werden sollen, steht die Erweiterung der Grundschule. Für den Haushalt des kommenden Jahres meldet der Ortsrat für Hemeringen weiter an: die Niveauangleichung in der Victoriastraße mit einem Volumen von 30 000 Euro, die Erneuerung der Nasszellen in der Sporthalle mit 60 000 Euro und die Aufwertung des Spielplatzes und Umgestaltung des Schulhofes, für die noch keine Kostenermittlung vorliegen. Ein besonderer Blick soll in den drei Dörfern, die zur Ortschaft gehören, auf familiengerechte Strukturen und eine Verbesserung der Infrastruktur gerichtet werden, betont Brzesowsky, der sich eine „gute und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Ortsrat“ wünscht.



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