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Angebot des „Zentrums für Beratung und Erziehung“ wird erweitert

Zwölf Wochen in der Kleingruppe

Hameln-Pyrmont (ni). Alle Kinder sind mal zappelig, aggressiv oder an nichts interessiert. Manche sind es (fast) immer und so extrem, dass nicht nur die Familie, sondern auch die Schule an ihre Grenzen kommt und ganze Klassen aus dem Lot geraten können. Statt für diese verhaltensauffälligen Jungen und Mädchen die „passende“ Schule zu suchen, hat der Landkreis Hameln-Pyrmont vor drei Jahren pädagogisches Neuland betreten und das „Zentrum für Beratung und Erziehung“ (ZBE) ins Leben gerufen. Organisatorisch der Albert-Schweitzer-Schule zugeordnet, arbeitet im ZBE ein Team von Förderschullehrern und Sozialarbeitern gemeinsam mit Lehrern, Schüler und Eltern daran, dass auch ein ausgesprochenes Problemkind an „seiner“ Schule bleiben kann. Jetzt wird das Beratungsspektrum des ZBE erweitert: Unterricht in einer Kleingruppe von sechs bis acht Kindern, befristet auf zwölf Wochen und mit dem Ziel, die Schüler in dieser Zeit so zu stabilisieren, dass sie an ihre Stammschule zurückkehren können. Pro Schuljahr könnten nacheinander drei solcher Kleingruppen gebildet werden.

veröffentlicht am 27.02.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 09:41 Uhr

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Noch Chancen

zur Besserung

In den Mini-Klassen sollen Grundschüler unterrichtet werden, deren Verhaltensauffälligkeiten sich noch nicht so verfestigt haben, dass sich Pädagogen und Sozialarbeiter von der zeitlich begrenzten intensiven Förderung in einer kleinen Gruppe keine deutliche Verbesserung versprächen.

In der jüngsten Sitzung des Kreis-Schulausschusses wurde die Erweiterung des ZBE-Angebotes von den Politikern aller Fraktionen begrüßt. Dass damit unter Umständen höhere Kosten bei der Schülerbeförderung entstehen, weil die Kleingruppe in der Grundschule Hohes Feld in Hameln angesiedelt wird, war für alle Politiker von untergeordneter Bedeutung. „Das Konzept kommt benachteiligten Kindern zugute; das rechtfertigt etwaige Mehrkosten“, so Alwin Steinmeyer (CDU). Auch Sieglinde Patzig-Bunzel (SPD) stellte sich hinter das Projekt: „Wenn die Extra-Beschulung Kindern hilft, weiter die Regelschule besuchen zu können, dann ist das nur gut“.

Laut Sozialdezernentin Heidi Pomowski hält das ZBE die geplante Kapazität für ausreichend.



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