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Zweites Forum Fußgängerzone soll klarer strukturiert werden

veröffentlicht am 25.06.2009 um 18:04 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (ni). „Die Diskussion um die Fußgängerzone dauert schon viel zu lange“, sagte Moderator Reinhard Drees nach dem misslungenen „Forum Fußgängerzone“ und sah darin einen der Gründe, warum die Veranstaltung zu keiner erkennbaren Annäherung der gegensätzlichen Standpunkte geführt hatte. „Man hätte die Bürger früher mitnehmen müssen, dann wäre es einfacher geworden,“ stellte der Bielefelder Architekt und Stadtplaner fest, nachdem er mit den schon festgezurrten Positionen von Erneuerungsgegnern und -befürwortern konfrontiert worden war. 

Zufrieden mit dem Ausgang des Forums ist auch Hamelns Erster Stadtrat Eckhard Koss nicht. Wenn schon keinen Konsens, so hatte er doch so etwas wie eine „Trendmeldung“ von der Veranstaltung erwartet. Dass es nicht dazu gekommen ist, liegt in seinen Augen vor allem „an dem sehr unterschiedlichen Informationsstand der Teilnehmer“. Aber auch daran, „dass Leute dabei waren, die an einer konstruktiven Mitarbeit gar nicht interessiert waren, sondern nur blockieren wollten“.  Der Vorwurf, das ist unschwer zu erkennen, geht in Richtung Zweckbündnis. 

Koss setzt seine Hoffnung jetzt auf die Folgeveranstaltung. Die müsse, um nicht wieder im Sande zu verlaufen, „klar vorstrukturiert werden“. Dazu gehört für den Ersten Stadtrat, die auf vielen Seiten Papier festgehaltenen Vorschläge und Forderungen der Forumsteilnehmer zu sortieren und Tendenzen daraus abzulesen; dazu gehört genauso, die geschätzten Kosten für das Projekt noch einmal „detailliert und für jeden Laien nachvollziehbar aufzuschlüsseln“ sowie das Finanzierungsmodell zu erklären; und dazu gehört nicht zuletzt die Aufarbeitung technischer Daten „in einer Sprache, die die Bürger verstehen“. Auch Skizzen, die anschaulich machen, wie Oster- und Bäckerstraße nach einer Neugestaltung aussehen könnten, sollen laut Koss beim zweiten Treffen „nach Möglichkeit“ auf dem Tisch liegen.
 



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