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Leser können dem Stopp-Schild auf dem Zubringer nichts abgewinnen

Zwangspausen am Brückenkopf

Hameln. Für Erika Broka aus Hameln sind die Weihnachtstage vor allem eine Zeit, in der man an andere denken sollte, denen es schlechter geht. Besonders gelegen ist ihr am Wohl der vielen Tierheimtiere und an den Möglichkeiten derer, die für sie in der Übergangsphase sorgen. Eine Spende an das Tierheim wäre da für viele, die vielleicht einen Taler übrig haben, das Richtige. Auf ihrem Wunschzettel steht aber noch mehr. Von Oberbürgermeister Claudio Griese wünscht sie sich, dass er „den Hundeführerschein rückgängig macht. Ältere Leute scheuen sich, Hunde aus dem Tierheim zu holen“. Der Schein koste nicht wenig Geld und ältere Menschen könnten ihn oft nicht machen. Wer etwas weniger Verantwortung tragen aber dennoch etwas Gutes tun wolle, für den schlägt sie eine Patenschaft vor. Auch die könne schon vieles bewirken.

veröffentlicht am 24.12.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 18:21 Uhr

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Ulrich Wienkoop (77) aus Hameln schaut ungläubig, wenn sein Blick auf das Haus an der Falkestraße/Ecke Deisterstraße fällt. Wo einst eine Drogerie Nützliches für den Alltag bereithielt und in den letzten Jahren ein Sportgeschäft untergebracht war, ist heute Wohnraum mit einer etwas eigenwilligen Fassade entstanden. „Es ist furchtbar, was da passiert. Fenster und Türen wurden zugemauert, nachdem sich die eingesetzten Kunststofffenster als zu klein erweisen“, sagt Wienkoop. Die Bögen der Fenster habe man begradigt und dem Gebäude jeglichen Reiz genommen. „Verunglimpft worden“ sei das Haus in seinen Augen, „ein Schandfleck für Hameln“. Wienkoop fragt sich, wie eine Nutzungsänderung derartige Folgen nach sich ziehen könne und das Bauamt scheinbar nur zusehe. Wir werden der Sache mal nachgehen.

Für Herbert Weichert (66) aus Groß Berkel ist es noch immer ein Rätsel: das neue Stopp-Schild am Kopf der Münsterbrücke. Der vierspurige Ausbau der Pyrmonter Straße nütze wenig, wenn die Einfädelung der Autos so unsinnig geregelt werde, findet Weichert. „Das ist nicht durchdacht.“ Er ärgert sich jeden Morgen aufs Neue, wenn er direkt auf den selbst gemachten Stau zufährt. „Bis zur Westfalen-Tankstelle stehen die Autos.“ Die fünf Schaltgänge, die es koste und die Minuten, die ihm verloren gingen – einfach unnötig. Er schlägt vor, wenigstens die Ampelphasen anzupassen. Aber eigentlich findet der Tischler nach wie vor, „man könnte den Radfahrer zwingen zu stoppen, nicht die vielen Autos“.nin



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