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Vorbereitende Bauarbeiten am Schulzentrum Nord beginnen mit den Osterferien

Zuschlag auch für heimische Firmen

HAMELN. Mit Beginn der Osterferien starten die Arbeiten auf Hamelns künftig größter Baustelle: Die Handwerker legen los am Schulzentrum Nord – zunächst mit vorbereitenden Maßnahmen, wie es seitens der Stadtverwaltung heißt. Die großen Bagger werden hingegen erst in den kommenden Sommerferien anrücken.

veröffentlicht am 06.04.2017 um 16:43 Uhr

Es geht los an Hamelns größter Baustelle: Vorbereitende Arbeiten am Schulzentrum Nord haben begonnen. Foto. Wal
Lars Lindhorst

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Lars Lindhorst Reporter zur Autorenseite
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Die nun anstehenden Bauarbeiten am Schulzentrum Nord gestalten sich von außen eher unauffällig, teilt die Stadt mit. Für Schüler und Lehrer werde aber schon nach den Osterferien klar sichtbar sein, dass die Bauarbeiten begonnen haben. Im Foyer des Albert-Einstein-Gymnasiums werden ab kommendem Montag zunächst die Handwerker damit beschäftigt sein, die komplette Deckenverkleidung zu entfernen. Das wird auch nach den Ferien sichtbar sein. Die Stadt hat sich nach eigenen Angaben mit der Schule darauf verständigt, die betroffenen Bereiche bis zur Fortsetzung der Bauarbeiten in den Sommerferien im Rohbauzustand zu belassen.

Dass die Bauarbeiten gut zwei Monate ruhen, bis es voraussichtlich Ende Juni weitergeht, ist seitens der Planer Absicht. Denn es gehe auch darum, die Belange der Schule und Schüler zu berücksichtigen. Die sollen schließlich weiterhin ungestört am Unterricht teilnehmen – während der Bauarbeiten wäre das nur schwer möglich. „Die Herausforderung ist der Bau im laufenden Schulbetrieb“, sagt Stadtsprecher Thomas Wahmes. Bei „Lärm ohne Ende“ gebe es keine Möglichkeit, Unterricht zu machen.

In der schulfreien Zeit um Ostern werden nun auch schon einmal Rampen für Feuerwehr- und Baufahrzeuge geschaffen, damit das Schulgelände bis zu den Hauptarbeiten im Sommer freigemacht werden könne. Kunstwerke auf dem Außengelände sollen deshalb schon im April vorübergehend abgebaut werden.

Auch ein Graben zwischen den Gebäudeteilen soll in den Osterferien ausgehoben werden. Darin werden später Versorgungsleitungen verlegt, so die Stadtverwaltung.

Die Baugrube für den Neubautrakt des 30-Millionen-Euro-Projekts werde dann in den Sommerferien ausgehoben. Gleichzeitig beginnt dann die Entkernung des Gebäudetraktes, der bestehen bleiben soll.

Der Rat der Stadt Hameln hatte im letzten Jahr entschieden, dass die Bauarbeiten am Schulzentrum Nord in Einzelgewerken und nicht an einen Generalunternehmer vergeben werden. Von über 30 Gewerken war die Rede. Die Ausschreibengen laufen EU-weit.

Für die im Sommer und darauffolgend anstehenden Bauarbeiten laufen die Ausschreibungen noch zum Teil, teilt die Verwaltung auf Anfrage mit. Für die Vorabmaßnahmen ab kommender Woche haben demnach auch heimische Betrieb den Zuschlag bekommen. So werden Landschaftsbauarbeiten an der IGS von „Landschaftsbau Weser“ aus Emmerthal, Tiefbauarbeiten von der Aerzener Bau GmbH sowie Elektroarbeiten von der Hamelner „EKS Elektroanlagen“ durchgeführt.

Die Schadstoffsanierung erledigt eine Firma aus Hildburghausen; beim vorbereitenden Trockenbau hat ein Unternehmen aus Duderstadt den Zuschlag nach den Ausschreibungen erhalten.

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