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Authentische Show mit der Abba Tribute Band

Zurück in die 70er

HAMELN. Es war eine Reise in die Zeit der Plateausohlen, Glitzerkostüme und poppigen Farben, als die Abba Tribute Formation „Abbamusic“ aus Italien die Bühne in der nicht ganz ausverkauften Rattenfänger-Halle betrat.

veröffentlicht am 03.02.2019 um 13:30 Uhr
aktualisiert am 04.02.2019 um 12:40 Uhr

„Super Trouper“: Abba-Tribute in der Rattenfänger-Halle. Foto: geb

Autor:

Peter Höxter
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Mit authentischen Outfits und Stimmen, die so nah am Original waren, dass man meinte Agnetha, Björn, Benny und Anni-Fried (Frieda) zu hören, eröffneten sie mit „Voulez Vous“ eine fantastische Show der größten Hits der schwedischen Popgruppe, die auch rund vierzig Jahre nach ihrer Auflösung immer noch Kult ist und nach wie vor zu den erfolgreichsten Bands der Musikgeschichte gehört. Und das – überwiegend weibliche – Publikum ging von Anfang an begeistert mit. Kamen doch viele aus jener Generation, die das Original noch aus der Disko, dem TV oder der Tanzschule kannten. Erinnerungen wurden wach und die Texte wie von „Knowing Me, Knowing You“ oder „Super Trouper“ fast durchgängig mitgesungen.

Erstaunlich war, dass die oft begleitenden Kinder oder Enkel genauso mitschwingten und sich offensichtlich auch mit der Musik einer lange zurückliegenden Zeit wohlfühlten. Ihren anspruchsvollen klaren Sopran stellte Angela Castellani als die blonde Agnetha gemeinsam mit Irene Pertile als Frieda beim Song „I Do, I Do, I Do“ mitten im Publikum unter Beweis. Doch auch die beiden Profimusiker Luca Zabbini am Keyboard als Benny und Carlo Gorio an der Gitarre als Björn waren Garant für authentischen Abba-Sound. Unterstützt wurde das Quartett von Stefano Zanon an den Drums, Claudia Bertoni und Miriam Romano als Background Gesang und vor allem durch Pier Brigo am Bass der bei „Gimme! Gimme! Gimme!“ mit tollen Soli glänzte. A propos Sound, während das Publikum vor der Bühne in der Halle ein ausgewogenes Klangbild erlebte, wirkte speziell der Gesang der Künstler auf der Tribüne phasenweise etwas dünn. Aber das tat der Show kaum einen Abbruch, denn das Gesamterlebnis war nahezu perfekt.

Ein Highlight der mitreißenden Show begann, als Luca Zabbini den Hamelner Kinderchor zur Unterstützung beim Song „I Have A Dream“ auf die Bühne holte. Gemeinsam mit den Profis verzauberten sie mit der Ballade das Publikum – Gänsehaut pur. Entsprechend frenetisch der Beifall und für die Kinder war es sicher ein Moment, den sie nie vergessen werden. Und spätestens bei „Mamma Mia“ hielt es auch das Publikum nicht mehr auf den Sitzen, der schmale Zwischenraum vor der Bühne wurde zur Tanzfläche, die sich in der Folge auch nicht mehr leeren sollte. Zum Finale eines wunderbaren Abends in Diskokugel-Atmosphäre nach dem Grand-Prix-Hit von 1974 „Waterloo“, der vom gesamten Saal mitgesungen wurde, gab es noch einen Song, der nicht besser ausdrücken konnte, was das Publikum empfand: „Thank You For The Music!“



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