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Pläne für Sperrungen und Umleitungen für den „Tag der Niedersachsen“ vorgestellt

Zum Landesfest wird’s für Autofahrer eng

Hameln (kar). Über 300 000 Besucher werden zum „Tag der Niedersachsen“ erwartet – ein Ansturm, der nicht zuletzt eine verkehrstechnische Herausforderung bedeutet. „Ein Fest dieser Größenordnung ist immer mit Einschränkungen verbunden“, sagt Stadtpressesprecher Thomas Wahmes, spricht im Hinblick auf die geplanten Sperrungen und Umleitungen aber von „annehmbaren Regelungen“ und erklärt: „Wir sind behutsam vorgegangen, um die Belastungen so gering wie möglich zu halten.“

veröffentlicht am 28.04.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 00:41 Uhr

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Einen Eindruck, was auf Einwohner und Besucher zukommt, vermittelte Hans-Joachim von der Heide, Projekt- und Organisationsleiter für diesen 29. Tag der Niedersachsen, bei der Jahreshauptversammlung des Stadtmarketing- und Verkehrsvereins. Demnach werden Hamelns Wallstraßen (Kastanien- und Ostertorwall) sowie die Deisterallee zwischen 164er Ring und Wallstraßen ab Montag, 15. Juni, 22 Uhr, bis Montag, 22. Juni, 22 Uhr, vollständig gesperrt, damit Stände und technisches Equipment für diese Hauptfestmeile aufgebaut werden können. Auch Teile des Münsterkirchhofs und die Sudetenstraße sind in diesem Zeitraum komplett gesperrt. Für einige Straßen wie die Baustraße, Wettor-, Waterloo- oder Wilhelmstraße ist in dieser Zeit die Einbahn-Regelung aufgehoben: Sie dürfen in beiden Richtungen befahren werden, die Baustraße allerdings nur von Berechtigten.

Für die Innenstadt gibt es Sondergenehmigungen

Die Altstadt ist damit für Autofahrer ohne Sondergenehmigung praktisch abgeriegelt: „Aber diese Sondergenehmigungen werden großzügig ausgestellt“, beugt von der Heide Befürchtungen von Anwohnern, Geschäftsleuten, Dienstleistern, Ärzten oder Zulieferern vor. Über Baustraße und Kopmanshof sei für Berechtigte die gesamte Altstadt bis zum 19. Juni, 14 Uhr, wie gewohnt erreichbar. Am Samstag und Sonntag könnten diese Straßen von 5 bis 9 Uhr befahren werden.

An Kontrollstellen Ecke Deisterstraße/Falkestraße sowie zwischen Thietorstraße und Stubenstraße wird innerörtliche Umleitungshilfe geboten. Der Fernverkehr wird bereits weiträumig umgeleitet.

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Was an Regelungen für die Innenstadt geplant ist, wollen von der Heide und sein Team ab 11. Mai in persönlichen Gesprächen mit den Betroffenen erläutern, sie über Sperrungen und Umleitungen informieren und Fragen beantworten. Zusätzlich wird eine Hotline eingerichtet. „In Notfällen können wir jetzt schon unter der Nummer 05151/957851 angerufen werden“, so von der Heide, der den Verkehrsplan für das Großereignis „in enger Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und Ordnungsbehörden bis ins Detail erarbeitet“ hat. Von der Heide verweist gleichzeitig auf zusätzliche Parkflächen für Besucher, die 5500 Fahrzeugen Platz bieten: BHW-Parkplatz, das ehemalige Real-Gelände am Hottenbergsfeld sowie die britischen Truppenübungsplätze an der Fischbecker und der Ohrschen Landstraße stehen zur Verfügung. Von allen Parkplätzen gibt es einen Bus-Shuttle-Service sowie einen Shuttle-Service mit Schiffen der „Flotte Weser“ von den Truppenübungsplätzen zum Dampferanleger hinter der Rattenfänger-Halle. Für Zugreisende wurde Zusatzangebote eingerichtet: „Wir haben mit Deutscher Bahn und Eurobahn verhandelt“, sagt von der Heide: „Züge werden verstärkt eingesetzt, und die S-Bahn fährt bis 1 Uhr nachts.“

Wer die verpasst, hat zwar kaum eine Chance, in Hameln noch ein Bett zu finden, denn Hotels und Pensionen sind so gut wie ausgebucht, aber, so von der Heide mit einem Augenzwinkern: „Es gibt ja noch die Nacht-Disco in der Rattenfänger-Halle, wo bis 5 Uhr morgens gefeiert werden kann.“

Detailansicht Bereich Papenstraße



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