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Entscheidet sich der Snackhersteller doch für Hameln oder steht ein Umzug nach Schaumburg bevor?

Zukunft von XOX ungewiss

veröffentlicht am 09.11.2018 um 15:54 Uhr

Der Hamelner Snackhersteller XOX (vorn) und einige der benachbarten Unternehmen mit Blick in Richtung Tündern. Foto: wfx
Thomas Thimm

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Thomas Thimm Stv. Chefredakteur zur Autorenseite
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HAMELN/LANDKREIS. Der Hamelner Snackhersteller XOX und die Stadtverwaltung sind nun doch wieder im Gespräch über eine Vergrößerung des Werkes am Standort Hameln. In einem Gespräch beider Seiten am Donnerstag haben das Unternehmen und die Stadt ausgelotet, wie eine Betriebserweiterung in Hameln realisiert werden kann.

Wie berichtet, war in der vergangenen Woche bekanntgeworden, dass die vom Unternehmen gewünschten Möglichkeiten zur Erweiterung eher schwierig werden könnten. XOX will sein Werk vergrößern, Unternehmenschef Edmund Besecke hatte beklagt, dass man ihm in Hameln nicht die gewünschten Flächen zur Verfügung stelle. Es geht um geplante Investitionen von mehr als 40 Millionen Euro sowie um mittelfristig 50 bis 60 neue, langfristig sogar bis zu 100 neue Arbeitsplätze.

Besecke hatte gegenüber unserer Zeitung angemerkt, dass die Betriebserweiterung auch im Landkreis Schaumburg stattfinden könne, falls er in Hameln keine geeigneten Flächen bekommen sollte. In Schaumburg habe XOX gleich mehrere größere Gewerbeflächen, teils in Autobahnnähe, angeboten bekommen.

Diese Form der Öffentlichkeit rief dann Hamelns Oberbürgermeister Claudio Griese auf den Plan: Er bot XOX neuerliche Gespräche an – und verwies darauf, dass die Stadt dem Unternehmen ebenfalls mehrere Gewerbeflächen-Optionen eröffnet habe.

Am Donnerstag nun sprachen Griese und Besecke über die Möglichkeiten, das Unternehmen mit seinen aktuell 185 Mitarbeitern in der Rattenfängerstadt halten zu können. Besecke braucht für seine geplante Betriebserweiterung gut 30 000 Quadratmeter Gewerbefläche. Am liebsten würde er das Wouldham-Gelände am Weserbogen zwischen Fort Luise und Ohrberg kaufen, um dort sein Unternehmen mit Blick auf die künftige Südumgehung strategisch gut zu positionieren. Das Umweltministerium in Hannover hat jedoch entschieden, dass das dortige Gelände Überschwemmungsgebiet ist, dort darf also nichts gebaut werden.

Die Stadt hat dem Snackhersteller XOX vier andere Gewerbeflächen angeboten. Nach dem erneuten Gespräch am Donnerstag verlautete, dass „beide Seiten sich darauf verständigt haben, keine Informationen zu den Gesprächsinhalten an die Öffentlichkeit zu geben“. Nur so viel: Es seien „gute und konstruktive Gespräche“ gewesen, man wolle weiterhin in Kontakt bleiben und sich demnächst erneut treffen.



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