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„Zukunft kann man bauen“

Richtfest für „WGH Stadthaus“ / Senioren-WG wohl im Mai bezugsfertig

veröffentlicht am 14.12.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 12:41 Uhr

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Wiebke Kanz

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Wiebke  Kanz Reporterin (in Elternzeit) zur Autorenseite
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Hameln. Um eines vorwegzu- nehmen: Willibald Piegsa ist nicht vom Dach gefallen. Der Zimmermann, der beim Richtfest für das „WGH Stadthaus“ an der Gröninger Straße gestern vom Dachstuhl aus den Richtspruch sprechen durfte („Schaut euch nur den Rohbau an, hier ist alles wohlgetan. Stolz darf ich von hoch hier oben unsere Handwerkskunst jetzt loben!“), ist wohlauf – keine Selbstverständlichkeit: Denn die Wohnungsgenossenschaft Hameln (WGH) hatte sich für die Feier zur Fertigstellung des Rohbaus ausgerechnet Freitag, den 13. Dezember ausgesucht.

„Wir gehören weder zu den abergläubisch noch zu den ängstlichen Menschen“, sagte der WGH-Aufsichtsratsvorsitzende Hubert Volkmer, „für uns ist heute ein Glückstag.“ Bei Baubeginn nämlich waren die Bauherren auf „eine Beschaffenheit des Bodens gestoßen, die man beim Bau nicht gebrauchen kann“, erinnert sich Volkmer. 275 Betonpfeiler waren nötig, um das Fundament zu stützen, der lange und harte Winter, der sich bis Mitte April hinzog, tat sein Übriges. Das optimistische Ziel, im November 2013 die ersten Bewohner begrüßen zu dürfen, musste um etwa ein halbes Jahr nach hinten korrigiert werden.

Doch nun steht er, der Rohbau, „jetzt beginnt die Arbeit der Innen- und Außengestaltung“, zeigte sich WGH-Chef Heinz Brockmann zufrieden – und dankte auch den Anwohnern, die „mit großer Geduld“ Lärm, Dreck und die Straße blockierende Lkw ertragen hätten und somit „unerlässlich für das Gelingen des Projekts“ gewesen seien.

Voraussichtlich im Mai sollen die elf 52 bis 93 Quadratmeter großen, barrierefreien Wohnungen bezugsfertig sein, die Warteliste werde immer länger, berichtet Brockmann. Nächsten Monat sollen auch die zwölf Plätze für die Senioren-Wohngemeinschaft vergeben werden – ein Novum in Hameln. „Zukunft kann man bauen“, kommentiert der WGH-Chef die alternative Wohnform. Nach Abschluss der Bauarbeiten wird unter dem Dach des „WGH Stadthauses“ zudem eine ambulante Tagespflege des DRK einziehen.



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