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Außerörtlicher Verkehr ist „raus aus Klein Berkel“ / Ortsrat beschließt Mittelvergabe für 2009

Zufrieden mit der Verkehrsentwicklung

Klein Berkel (git). „Wir sind zufrieden“, kommentierte die Ortsbürgermeisterin Ingrid Merten bei der jüngsten Sitzung die Aktivitäten an der Berkeler Straße. Dort habe man in den vergangenen Wochen das Möglichste getan, um den fließenden Verkehr zu beruhigen.

veröffentlicht am 15.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 07:21 Uhr

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Polizeikommissar Dirk Bente berichtete den Ortsratsmitgliedern über die Zahlen aus den jüngsten Verkehrsmessungen an der Grabbestraße und der Berkelerstraße zwischen Schul- und Talstraße. Die Vermutung und Grundlage für Beschwerden einiger Klein Berkeler hat sich demnach nicht bestätigt: Dass hauptsächlich Auswärtige diese Straßen nutzten und dort zu schnell fahren. Es seien die Klein Berkeler selbst, die diese Straßen als Anbindung in ihre angrenzenden Wohngebiete nutzen, erklärte Bente. Während sich an der Berkelerstraße 90 Prozent der Verkehrsteilnehmer nicht an das erforderliche Schritttempo hielten, wurden hingegen an der Grabbestraße keine relevanten Verstöße gegen die vorgeschriebenen 30 Stundenkilometer festgestellt, so Bente. An der Berkeler Straße hatten vor kurzem Kinder zusammen mit Polizeibeamten die Autofahrer bei einer Aktion auf die dort seit Dezember eingerichtete „verkehrsberuhigte Zone“ aufmerksam gemacht (wir berichteten).

Dort wie in der Grabbestraße entspreche die Verkehrsbelastung der niedrigsten Stufe 1, nämlich null bis zehn Fahrzeuge pro Minute, legte Bente konkrete Zahlen vor. Schwerlastverkehr gebe es in beiden Straßen nicht. „Wir wollten den außerörtlichen Verkehr heraushaben, das scheint uns gelungen zu sein“, kommentierte Merten gegenüber der Dewezet.

Zwei weitere Nachrichten zum Thema „Straßen“: Nach einer Information der Stadt Hameln, werde der Ausbau des Mengerberges zwischen Schultheißenstraße und An der Chaussee im ersten Halbjahr 2009 erfolgen, so Merten. Und die behindertengerechte Gestaltung der Bushaltestelle an der Schultheißenstraße und östlich der Einmündung Berkeler Blick sei im Sommer 2009 vorgesehen.

Ein Fest für die Bürger am 15. August

Nicht nach dem Geschmack der Ortsratsmitglieder sind die Entwicklungen an der Böcklerstraße / Ecke Stegerwaldstraße. Laut Bebauungsplan der Stadt Hameln sind dort mehrere Spielhallen genehmigt worden. Zwar habe man über die Nutzung im Vorfeld diskutiert, werde jetzt aber mit dem Ergebnis völlig überrumpelt, kritisierte neben anderen Kurt Meyer-Bergmann (SPD). Dazu bestehe noch Diskussionsbedarf, so die einhellige Meinung.

Weiteres Thema auf der Tagesordnung: Die Vergabe der Ortsratsmittel. 3000 Euro sollen für kulturelle Veranstaltungen und Vereine bereitgestellt werden, 1500 Euro als Verfügungsmittel für die Ortsbürgermeisterin, 1000 Euro zur Förderung der Vereinsarbeit und Einzelpersonen, 500 Euro für die Awo- Kindertagesstätte am Barchusenweg für das Fiz (Familie im Zentrum), weiterhin wolle man die Spielplatzpaten mit 500 Euro unterstützen. Darüber hinaus hat die Stadt Hameln die für 2010 angemeldeten Mittel für die Sanierung des Freizeitheimes – 200 000 Euro – zugesagt.

Zum Vormerken: Am 30. Mai soll der Maibaum aufgestellt werden, und als „besonders wichtigen Tag“ können sich die Klein Berkeler den 15. August vormerken. „Dann gibt es ein großes Fest zu dem alle eingeladen sind“, kündigte die Ortsbürgermeisterin an. Der Ortsrat und die örtlichen Vereine steckten dazu bereits in der Planung.

Dass an der Böcklerstraße Spielhallen geplant sind, stößt beim Ortsrat auf

Unmut.

Foto: git

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