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Anrufer klagen am Lesertelefon über diverse Ärgernisse

Zu viel Verkehr im Wohngebiet?

HAMELN. Verkehr, Müll und defekte Toiletten – das waren einige der Themen, die am Dienstag am Lesertelefon angesprochen wurden. Unter anderem die Verkehrsbelastung in Anliegerstraßen beschäftigt die Leser.

veröffentlicht am 18.08.2021 um 08:00 Uhr

Jens Spickermann

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Reporter / Newsdesk zur Autorenseite

Erika Hofmann aus Salzhemmendorf ist darüber verärgert, dass sich zwischen dem Hamelner Südbad und dem Tönebön-Platz viele OP-Masken auf dem Boden befänden. „Ich finde das unverantwortlich von den Leuten“, kritisiert sie. Anstatt den eigenen Müll mit nach Hause zu nehmen, würden einige ihn einfach fallen lassen. Auch herumliegende To-go-Becher und Zigarettenstummel seien ein Problem. Sie wolle doch an ihre Mitmenschen appellieren, mehr auf die Umwelt zu achten, so Hofmann.

Sigrid Lindweder möchte gerne wissen, wo die Gewinnzahlen der Aktion „Hameln, komm, wie du bist“ zu finden sind. In vielen Hamelner Geschäften sind Abschnitte mit den Zahlen erhältlich. Welche davon gewonnen haben, ist samstags in der Dewezet in einer Anzeige auf einer Hameln-Seite nachzulesen.

Um die Verkehrssituation auf der Gartenstraße geht es dem Anwohner Harald Prim. Eigentlich sei der Bereich ein Wohngebiet, dennoch gebe es Durchgangsverkehr „en masse“. Der Grund sei vermutlich, dass viele Auto- und Lkw-Fahrer die Strecke bevorzugten, um einigen Ampeln auszuweichen. Prim möchte daher von der Stadt wissen, ob die Gartenstraße nicht wie die Goethestraße nur für Anlieger freigegeben werden könne. Dann wäre das Problem seiner Einschätzung nach gelöst. Die Stadt verweist jedoch in einer recht ausführlichen Stellungnahme unter anderem darauf, dass eine solche Regelung zu einer stärkeren Verkehrsbelastung anderer Bereiche führen würde. Dass die Aufstellung neuer Verkehrsregeln nicht unbedingt dazu führt, dass diese auch eingehalten werden, zeigen die Erfahrungen von Horst Blachnik, der an der Goethestraße wohnt. Obwohl es verboten ist, würden immer noch viele Autofahrer die Straße für den Durchgangsverkehr nutzen, so Blachnik. Dafür würden immer wieder Fahrzeuge von der Goethestraße links in die Schillerstraße abbiegen, obwohl die Beschilderung dies untersagt. Er frage sich nun, was die Stadt dagegen zu tun gedenkt. Stadtsprecher Thomas Wahmes teilt hierzu mit: „Wir vermuten, dass manche Autofahrerinnen und Autofahrer noch aus alter Gewohnheit nach links in die Schillerstraße einbiegen. Erfahrungsgemäß dauert es mehrere Wochen (oft auch mehrere Monate), bis eine neue Verkehrsregelung in den Köpfen der Autofahrer verankert ist.“ Man könne nur appellieren, die Regeln einzuhalten. Für entsprechende Kontrollen sei die Polizei zuständig.

Eine Leserin, die nicht genannt werden möchte, bemängelt, dass am Friedrich-Maurer-Weg eine Hecke in den Straßenbereich hineinrage. Die Stelle befinde sich an einem Auffangbecken der Abwasserbetriebe. „Wir werden uns die Gefahrenstelle ansehen und – falls erforderlich – den Bereich freischneiden“, verspricht Wahmes.

Fritz Winter aus Hameln ärgert sich darüber, dass die Toilettenanlage am Parkhaus Kopmanshof geschlossen sei und offenbar auch nicht wieder öffnen werde. Die Stadtwerke teilen hierzu mit, dass die Anlage aufgrund eines Defektes komplett zurückgebaut werde. Es sei angedacht, dort im Zuge einer Umgestaltung eventuell eine Fahrradabstellanlage zu errichten. Winter kritisiert den Abbau jedoch: „Da gehört doch eine Toilette hin“, meint er. Ein ganz anderes Thema spricht Kurt Kallabis an: Er bedaure sehr, dass es für den Kletterwald am Finkenborn keine Zukunft geben wird.



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