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Zeitarbeitsfirma in der Kritik: Keine Versicherung fürs Probearbeiten

veröffentlicht am 11.04.2012 um 14:12 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:34 Uhr

Hildesheim (hei). Eine Hildesheimer Metallfirma sucht dringend Zerspanungsmechaniker. Ein junger Zerspanungsmechaniker sucht dringend Arbeit. Eine Zeitarbeitsfirma bringt beide zusammen – doch nach der vereinbarten Probearbeit hat der junge Mann noch immer keine Arbeit. Und die Metallfirma ist entsetzt über die Praktiken in der Zeitarbeitsbranche.

Denn der vermittelte 25-Jährige musste vor seinem Einsatz eine Erklärung unterschreiben. Das Probearbeiten begründe keinen Anspruch auf Einstellung oder Vergütung, heißt es da. Vor allem aber: Der Vermittelte ist während der Probearbeit sowie auf dem Weg zur Arbeitsstelle und zurück über die Zeitarbeitsfirma nicht versichert. „Das kann doch nicht richtig sein“, empört sich Karin Fesser von der Ochtersumer Firma M. Fesser Sondermaschinenbau und Zerspanungstechnik. Schließlich können die benutzten Maschinen bei falscher Handhabung schwerste Verletzungen hervorrufen. „Wenn man die Tür nicht zumacht, kann sie den Kopf abhacken“, sagt Fesser. Oder ein Teil bohrt sich in den Daumen. Oder eine Aluminiumplatte schneidet in den Körper.

Was die Zeitarbeitsfirma zu der Kritik sagt, lesen Sie in der Dewezet.



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