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Inklusion: Kinder mit und ohne Behinderung bauen ein Fabelwesen / Lob vom Landrat

Zeit zum Zuhören im „Hörmi“

Hameln (sr). Das Monster ist gar kein Monster – dieser Ansicht sind zumindest die 14 behinderten und nicht-behinderten Kinder, die das Fantasiewesen „Hörmi“ entworfen und gebaut haben. Im Foyer des Kreishauses an der Süntelstraße wurde jetzt das bunte Kunstwerk vorgestellt. Entstanden ist es in den vergangenen Tagen im Kultur- und Bildungszentrum „Regenbogen“. Dort hat die Künstlerin Babs Krüger den Kindern im Alter von acht bis 15 Jahren zunächst eine Geschichte mit dem Titel „Hör mir zu“ vorlesen. Danach hat jedes Kind seinen eigenen Entwurf für ein passendes Fabelwesen gefertigt.

veröffentlicht am 02.04.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 17:21 Uhr

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„In dem Kunstwerk findet jedes Kind einen Teil seiner eigenen Fantasie wieder“, erzählte Babs Krüger. Unterschiede bei den Fähigkeiten der Jungen und Mädchen seien schon nach kurzer Zeit nicht mehr zu spüren gewesen.

Das Wesen „Hörmi“, abgeleitet von „Hör mir zu“, bewacht zwei Stühle, die von Kindern und Erwachsenen gleichermaßen genutzt werden sollen. „Zeit zum Zuhören, das ist die Intention“, sagte Babs Krüger. Zur offiziellen Vorstellung der Figur hatten sich die vier Mädchen Jennifer, Sabrina, Marianne und Kimberley einen Tanz ausgedacht, den sie im Foyer des Kreishauses vortanzten. Zudem sangen alle Teilnehmer ein selbst geschriebenes Lied.

Im Kreishaus soll „Hörmi“ vorerst bleiben, wie Landrat Rüdiger Butte sagte. Er lobte das Inklusionsprojekt „als einen Weg in die Zukunft“. Hamelns Stadträtin Gabi Willamowius merkte an, dass auch Kooperation und Vernetzung bestens umgesetzt worden seien. Zu den Beteiligten an dem Kunstprojekt gehören die Lebenshilfe und der Paritätische Verband Hameln-Pyrmont, die Stadt Hameln und Familien im Zentrum (FiZ).

Künstlerin Babs Krüger demonstriert gemeinsam mit Erkan und Julian dem Landrat Rüdiger Butte, wie „Hörmi“ funktioniert.

Foto: sr



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