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Auch Polizeihundesportverein bei Säuberungsaktion / Abfall aus Grünanlagen entfernt

Zeichen gegen den Müll: Facebook räumt auf

Hameln (gro). Überall liegen sie in der Stadt herum – die Flaschen, Papiertüten, Taschentücher und viele andere kleine Dinge, die eigentlich in den Müllbehältern hätten landen müssen. Besonders beliebt: die Grünanpflanzungen der Bodendecker, wie zum Beispiel vor der Rattenfängerhalle. Noch sind die nicht grün und man sieht den Müll. Hier einzugreifen und den Abfall aufzusammeln, hatte sich am Samstag die Interessengemeinschaft „Hamelner für Hamelner“ zum Ziel gesetzt. Frühmorgens trafen sich acht Freiwillige an der Rattenfängerhalle zu der Müllentsorgungsaktion, zu der die Facebook-Gemeinde „Wenn du in Hameln geboren bist, dann…“ aufgerufen hatte. Dort, wo viele Touristen langgehen, wurde gestartet. Vom Schiffsanleger an der Weserpromenade bis zur Pfortmühle führte der Weg der freiwilligen Müllbeseitiger. Hameln sei auf die Touristen angewiesen, und wenn die den ganzen Unrat sehen, sei das ein schlechtes Aushängeschild für die Stadt, waren sich Birgit Brennecke und Gerhard Paschwitz einig. Enttäuscht reagierte Torsten Friedericy auf die Resonanz: „Am Anfang haben alle laut geschrien, man müsse etwas machen. Und jetzt? Die am lautesten waren, sind nicht da.“ Dank sprach Peter Giller, der die Aktion leitete, der Stadt dafür aus, dass sie nicht nur den Müllsammlern sechs Müllgreifer, Müllsäcke und einen Container zur Verfügung gestellt hatte, sondern auch einen Container für die Sammler vom Polizeihundesportverein, die mit über 20 Freiwilligen den Bereich „Löwenbrücke“, Weserufer und „Blaue Brücke“ säuberten. Und das nicht zum ersten Mal, sondern bereits seit acht Jahren. „Wohl keiner von uns kann sich von nachlässiger Müllentsorgung freisprechen. Das fängt ja schon beim Kaugummipapier an,“ meinte Birgit Brennecke. „Man darf nicht nur meckern. Man muss auch etwas tun,“ fand Rita Fehling und Klaus Wächter vom PHV freute sich: „Toll, dass bei uns die Jugendlichen mitmachen. Sie haben ein starkes Umweltbewusstsein und setzen das mit Freude und ohne Druck um.“ Wichtig sei, ein Zeichen zu setzen – gegen den Müll, waren sich alle Freiwilligen einig.

veröffentlicht am 19.03.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 18:41 Uhr

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