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70 000 Euro sollen in die ersten Projekte fließen / 2016 bisher vier Anträge für Förderprogramm

Zehn Altstadtbauten werden saniert

Hameln. Es bröckelt in der Hamelner Altstadt. Der Zahn der Zeit hat an vielen historischen Gebäuden genagt, die Altstadtsanierung ist mittlerweile auch schon bald 24 Jahre her. Wer als Hausbesitzer in eine Sanierung investieren will, kann seit dem Sommer des vergangenen Jahres auf Fördergelder der Stadt hoffen. Zehn Anträge wurden 2015 gestellt. Die Prüfung, die auch mit dem Denkmalschutz abzustimmen sei, befinde sich in der Schlussphase, sagt Isabella Gifhorn, Leiterin des Fachbereichs Planen und Bauen im Hamelner Rathaus.

veröffentlicht am 12.02.2016 um 17:48 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 19:41 Uhr

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Autor:

VOn Andreas Timphaus
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70 000 Euro sollen in die ersten Projekte fließen. Insgesamt werden bei dem städtischen Förderprogramm – mit Unterstützung des Bundes und des Landes – in sieben Jahren insgesamt 975 000 Euro ausgeschüttet. Mit dem Programm wolle die Stadt das „baukulturelle Erbe der Stadt“ sichern und entwickeln, heißt es.

Für das Jahr 2016 hat die Stadt noch Fördergelder in Höhe von 80 000 Euro zu vergeben. „Bislang wurden nur vier Anträge gestellt. Da gibt es also noch etwas Spielraum“, berichtete Gifhorn in der Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung. Noch bis zum 1. April haben Hausbesitzer Zeit, einen Antrag zu stellen. „2017 und 2018 sind die Fördergelder dann etwas höher“, sagte Gifhorn. Ist der Fördertopf eines Jahres erschöpft, können die nicht berücksichtigten Anmeldungen auf das Folgejahr übertragen werden.

Hausbesitzer, deren Förderantrag genehmigt wurde, schließen einen „Modernisierungs- und Instandsetzungsvertrag“ mit der Stadt ab. Um die Sanierungen zu beschleunigen und einen weiteren Anreiz für Eigentümer zu setzen, hat der Ausschuss für Stadtentwicklung jetzt entschieden, dass „in begründeten Einzelfällen“ auch ein vorzeitiger Baubeginn möglich ist.

Die Arbeiten an den historischen Gebäuden werden mit bis zu 30 Prozent der Kosten bezuschusst. Das „Sanierungsgebiet Altstadt“ wird von den Wallstraßen und der Weser begrenzt. Die altstadtseitige Bebauung von Kastanien-, Ostertor-, Münster- und Thiewall sind enthalten. „Die Förderung konzentriert sich auf die Fassaden. Aber meist wird in diesem Zuge auch im Innenbereich eine Modernisierung vorgenommen“, erklärt Stadtbaurat Hermann Aden und fügt hinzu: „Jetzt ist die beste Gelegenheit, um Zuschüsse zu erhalten.“

Gefördert werden Modernisierungen und Instandsetzungen, die „Mängel und Missstände“ an den Außenwänden und dem Dach eines Gebäudes beseitigen, außerdem Maßnahmen zur Erhaltung und Erneuerung des Bauwerks.



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