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Treppe an Schusters Kanzel laut Stadt „nicht haltbar“ / Pläne für Verschönerung verworfen

Zaun statt freiem Zugang

HAMELN. Er mäht mich, er mäht mich nicht, er mäht mich, er mäht mich … nicht. Das Weserufer unterhalb „Schusters Kanzel“ soll künftig doch nicht gemäht werden. Nachdem die Stadtverwaltung Anfang des Monats noch Gegenteiliges verkündet hatte, macht sie jetzt eine Rolle rückwärts und hat überdies die Treppe, die von der Promenade aus zur Böschung hinunter führt, gesperrt.

veröffentlicht am 20.12.2017 um 19:56 Uhr
aktualisiert am 20.12.2017 um 20:40 Uhr

Die Treppe, die von der Weserpromenade ans Wasser führt, ist nun mit einem Bauzaun versperrt. Foto: dana
Birte Hansen

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Birte Hansen-Höche Reporterin zur Autorenseite
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Seit Tagen dient ein Bauzaun an dieser Stelle als Absperrung.

„Man soll Gelegenheit haben, die Treppe zu benutzen“ und Richtung Weser zu verlassen, hatte Stadtsprecher Thomas Wahmes vor gut zwei Wochen gegenüber der Dewezet erklärt. Jetzt habe man jedoch den Abgang dort noch einmal kontrolliert, und die Treppe für „nicht haltbar“ befunden, teilte Wahmes jetzt mit. Die Steine aus Sandstein seien stark ausgetreten, sehr rutschig, und auch die Steigung passe nicht mehr zu öffentlichen Anforderungen.

Der Bauzaun ist nur ein Provisorium, „der Abgang soll ein abschließbares Tor bekommen“, kündigt der Stadtsprecher an. Ob die Treppe beizeiten wieder benutzt werden kann, steht noch nicht fest. Dem voraus ginge eine Reparatur, die als investive Maßnahme den Hamelner Haushalt belasten würde, und die „2018 nicht mehr zum Tragen kommt“.

Dass jetzt auch wieder Abstand von dem Vorhaben genommen wird, zu mähen, begründet die Stadt damit, dass „kein Handlungsbedarf“ gesehen wird. Wo kein Zugang, da keine Notwendigkeit, die Böschung von Gestrüpp zu befreien.

Den Hinweis, dass doch aber die Stadt am Ufer bei der Pfortmühle und der blauen Brücke zum Werder ebenfalls gemäht und aufgeräumt habe, eben aus optischen Gründen, denn dort gibt es ja auch keinen Zugang, lässt die Stadt unkommentiert.

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