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Stadt kündigt Fällaktionen zur Sicherheit der Bürger an

Zahlreiche Bäume werden den Winter nicht überleben

Hameln (HW). Um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten, stehen im Winterhalbjahr diverse Baumfällungen auf dem Plan der Stadt Hameln. 17 allein im Zentrumsbereich sowie 32 in den Ortsteilen. Hinzu kommen rund 40 Erlen in der Remteaue Afferde (Niederes Feld), denen jedoch der zuständige Ilse-Hamel-Verband mit der Motorsäge zu Leibe rücken wird, weil deren Stämme mit einem Pilz befallen und zum Teil schon abgestorben sind. Das kündigte Ralf Wilde jetzt vor dem Ausschuss für erneuerbare Energien, Bau und Umwelt an. Der Fachbereichsleiter Umwelt und technische Dienste im Hamelner Rathaus betonte dabei: „Alle Bäume, die auf der Fällliste stehen, sind krank und stellen eine Gefahr für die Sicherheit der Bürger dar.“

veröffentlicht am 21.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 15:21 Uhr

Der Befall mit Hallimasch-Pilzen gilt in aller Regel als sicherer Tod eines Baumes.
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In den nächsten Wochen verschwinden werden unter anderem eine Riesentanne im Eingangsbereich des Bürgergartens und ein zweistämmiger Zierapfel auf der Rasenfläche vor dem Fontainebecken der Freizeitanlage. Auf der Fällliste stehen auch insgesamt sechs vom Pilz befallene Winterlinden, deren Standfestigkeit nicht mehr gegeben ist. Zwei befinden sich „Am Haferkampe“; acht an der Friedrich-List-Straße, dem Fußweg zum BHW. Wegen massiver Rindenschäden und dahinter beginnenden Morschungen muss auch ein Bergahorn am Saint-Maur-Platz verschwinden. Am Humme-Ufer in Klein Berkel müssen ebenfalls diverse Bäume gefällt werden, weil deren Standsicherheit nicht mehr gegeben ist. Dazu gehört auch eine Traubenkirsche am Sportplatz.

Der Fachbereich Umwelt informierte den Ausschuss zudem über notwenige Fällungen von sechs Platanen am Posthof, über die allerdings noch nicht entschieden ist. Dort wachsen drei Bäume zu dicht am Ärztehaus, was dauerhaft Schäden am Gebäude verursacht. Drei weitere Bäume auf dem Hof des „Haus der Kirche“ stehen zu eng. „Werden sie gefällt, können sich die verbleibenden Platanen besser entwickeln“, sagte Wilde. Jürgen Mackenthun (Grüne) forderte von dem Fachbereichsleiter, die gefällten Bäume adäquat wieder aufzuforsten.



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