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Weitere Untersuchungen geplant / Bis Ende Februar ist Jagd erlaubt

Wurden Krähen doch vergiftet?

Hameln (CK). Der Tod von mehr als 30 Krähen in der Hamelner Innenstadt gibt den Behörden nach wie vor Rätsel auf. Kadaver der Tiere, die mehrheitlich rund um den Bereich des Rathauses am Neujahrsmorgen gefunden worden waren (wir berichteten), werden nach wie vor untersucht. Und nach wie vor gibt es keine Ergebnisse. Wie Anja Hegener, Sprecherin des Landkreises Hameln-Pyrmont, sagt, will das Veterinärinstitut in Hannover jetzt noch toxikologische Tests durchführen, um festzustellen, ob die Vögel vielleicht vergiftet worden sind – eine Möglichkeit, die Kreisveterinär Dr. Peter Bolten zunächst noch für nicht wahrscheinlich gehalten hatte.

veröffentlicht am 02.02.2011 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 09.11.2016 um 05:41 Uhr

Eine verendete Krähe – Todesursache noch unklar.
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Mittlerweile greifen aber auch die Jäger zur Flinte, um die Bestände der Rabenkrähen in der Stadt zu dezimieren, beispielsweise in einem Gebiet am Rennacker. Wie Gerd Honig, Geschäftsführer der Kreisjägerschaft, bestätigt, handelt es sich dabei um „jagdbare Tiere“, vor allem um Junggesellenschwärme, die herumvagabundieren und denen es in der Stadt an natürlichen Feinden fehlt.

Bis zum Ende des Monats dürften die Rabenkrähen geschossen werden, sagt Honig, der auch darauf verweist, dass durch diese Tiere vor allem die Junghasen extrem dezimiert würden, selbst Nester von früheren Bodenbrütern blieben nicht verschont.



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