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Baubeginn in Steinebreite war für Frühling geplant / Jetzt soll es im Herbst losgehen

Wohnprojekt Hastenbeck in Zeitverzug

HASTENBECK. Eigentlich hätten die Bauarbeiten auf dem ehemaligen Briten-Gelände an der Steinebreite in Hastenbeck längst in vollem Gang sein sollen. Der Startschuss für das neue Wohngebiet sollte ursprünglich im Frühjahr fallen. So war es im Herbst letzten Jahres von dem Investor angekündigt worden. Doch viel getan hat sich seitdem nicht.

veröffentlicht am 17.08.2017 um 15:30 Uhr

Die Schulruine in der Steinebreite ist inzwischen abgerissen. Doch die Erschließung des 16 500 Quadratmeter großen Grundstücks steht noch aus. Foto: pk
Philipp Killmann

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Philipp Killmann Reporter zur Autorenseite
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Das Gelände, auf dem sich früher eine Schule der Briten befand, ist eingezäunt. Ein großer Haufen Schutt, Schotter und ein wenig Unkraut zieren das brachliegende Areal. Immerhin: Der Schutthaufen zeugt von den inzwischen erfolgreich abgeschlossenen Abbrucharbeiten der einstigen Schule. Doch von den 19 Häusern, die auf dem freien Gelände an der Steinebreite entstehen sollen, ist nichts zu sehen.

Auf die Frage der Dewezet, weshalb mit den Bauarbeiten bislang noch nicht begonnen worden ist, sagt Investor Axel Heppe, dass sich das Prozedere für die Erschließung des Baulands als zäher entpuppt habe, als er angenommen hatte. Dem Geschäftsführer der Connecting Cable in Emmerthal liege es am Herzen, diesen „Schandfleck“, wie er sagt, aus der Welt zu schaffen. Mit dem Abriss der alten Gebäude ist der erste Schritt bereits erfolgt. Doch der Zeitverlust geht an dem geplanten Wohnprojekt nicht spurlos vorbei. Von den 24 Interessenten, sagt Heppe, sind nur noch zwölf übrig. Klar: Wer bauen will, kann nicht ewig warten und sucht sich im Zweifel ein anderes Bauland. Gestiegen sind allerdings die Preise. Ursprünglich sollte der komplett erschlossene Quadratmeter für 70 Euro angeboten werden. Inzwischen seien die Quadratmeterpreise derart gestiegen, dass auch Heppe mit seinem Preis auf etwa 95 Euro hochgehen wird, wie er sagt.

Der Geschäftsmann geht nun davon aus, dass spätestens im Oktober mit der Erschließung des Geländes durch ein Tiefbauunternehmen begonnen werden könne. Baustraßen müssen angelegt, Leitungen und Anschlüsse verlegt werden. Vorhaben, die mit der Stadt Hameln, den Stadtwerken und dem von Heppe beauftragten Ingenieurbüro abgestimmt werden müssen. Mit den Hochbauarbeiten soll dann spätestens im Frühjahr begonnen werden.

An dem Wohnprojekt an sich habe sich nichts geändert, betont Axel Heppe. 19 Häuser sollen an der Steinebreite entstehen: sechs Doppelhaushälften, elf freistehende Einfamilienhäuser und zwei Mehrfamilienhäuser mit jeweils sechs bis acht Eigentumswohnungen sollen entstehen. Auch die Stadt Hameln will dort durch die GWS Stadtwerke Hameln GmbH weiterhin Flächen erwerben. Dabei handelt es sich um zwei Grundstücke in einer Größenordnung von insgesamt etwa 2370 Quadratmetern. Die Stadt wolle „dort gegebenenfalls (kleinere) Projekte des öffentlich geförderten Wohnungsbaus“ realisieren, etwa so wie es die Hamelner Wohnungsbau-Gesellschaft (HWG) in Holtensen vorhabe, teilt Stadtsprecher Thomas Wahmes auf Anfrage mit.



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