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Wohnhausbrand in Hachmühlen - Ehepaar verliert alles

veröffentlicht am 27.05.2009 um 22:04 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Feuer

Hachmühlen (ube). Das Feuer fraß sich rasend schnell durch die hohlen Holzwände des Fertighauses – die Feuerwehrleute konnten einfach nicht an die Flammen herankommen – das Gebäude an der Straße „Zum Heselbrink“ in Hachmühlen, das von einem älteren Ehepaar bewohnt wurde, war nicht zu retten. Dach und Decken stürzten ein. An einen Löschangriff von innen war nicht zu denken. Zu gefährlich. Und so entschied Bad Münders Stadtbrandmeister Carsten Koch: „Das Einfamilienhaus muss abgerissen werden, sonst stehen wir morgen noch hier und löschen.“ Am Nachmittag rückten Spezialeinheiten des Technischen Hilfswerkes (THW) aus Ronnenberg und Hameln an. Mit schwerem Gerät trugen die Helfer das immer noch brennende Haus ab.
 Nach Angaben der Polizei hat der Hausbesitzer das Feuer aus Versehen selbst verursacht. Er habe mit einem Gasbrenner Unkraut im Garten vernichtet, sagte Hauptkommissar Michael Rohde. „Dabei geriet zunächst ein Holz- und Geräteschuppen in Brand, der sich direkt am Haus befindet. Die Flammen griffen auf das Fertighaus über.“ Drei Menschen wurden verletzt und in ein Krankenhaus eingeliefert.
 Die Leitstelle löste um 11.10 Uhr Alarm für die Feuerwehren Hachmühlen, Hasperde, Flegessen, Brullsen, Klein Süntel und Bad Münder aus und schickte den Gerätewagen „Atemschutz“ aus Kirchohsen zum Einsatzort.
 Die Polizei schätzt den Schaden auf mehr als 150 000 Euro.

 

Die Videos:

Großfeuer in Hachmühlen - Der Feuerwehreinsatz

Großfeuer in Hachmühlen - Der THW-Einsatz



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