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Wohnhaus in Flammen - Ostertorwall dicht

veröffentlicht am 12.02.2010 um 21:20 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (HW/tis/CK/jhe). Dramatische Szenen am Ostertorwall: Ein Mehrfamilienhaus ist völlig in Rauch eingehüllt, über zwei Drehleitern rettet die Feuerwehr fünf Bewohner aus den oberen Etagen. In einer Kellerwohnung war gestern ein Feuer ausgebrochen, dichter Qualm im Treppenhaus versperrte den Fluchtweg. Während der schwierigen Löscharbeiten musste der Ostertorwall zur Hauptverkehrszeit voll gesperrt werden, es kam zu Behinderungen. Sieben Personen wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. 

Die Brandmeldung erreichte die Feuerwehr Hameln um 15.57 Uhr. Als Wachabteilungsführer Horst Winter vor Ort eintraf, drang dichter Rauch aus einem Kellerausgang. Auch an der Rückseite des Gebäudes zur Platzstraße war eine starke Rauchentwicklung zu erkennen.
 Polizeibeamte holten über eine Leiter Personen aus einer Wohnung im ersten Stock. Sofort ließ der Wachführer umfangreiche hauptberufliche und freiwillige Kräfte der Ortswehr Hameln nachalarmieren. Atemschutztrupps gingen ins Gebäude, um es nach gefährdeten Personen abzusuchen. Auf der Platzstraße und am Ostertorwall gingen die beiden Drehleitern der Feuerwehr Hameln in Stellung. So konnten fünf Personen gerettet werden, denen der Fluchtweg durch das Treppenhaus abgeschnitten war.
 Nachdem immer mehr Einsatzkräfte an dem mittlerweile zwischen Hafen- und Bürenstraße gesperrten Ostertorwall eingetroffen waren, konnte auch das Löschen des Feuers, ebenfalls unter Atemschutz, in Angriff genommen werden. Eine Kellerwohnung brannte in voller Ausdehnung.
 Zur Versorgung der verletzten und geretteten Personen waren mehrere Rettungswagen von Feuerwehr, DRK und dem Zentralen Krankentransport im Einsatz. Die beiden Bewohner aus der vom Brand betroffenen Wohnung kamen mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus, ebenso eine Mutter mit ihren drei Kindern aus dem ersten Stock.
 Um die anderen Hausbewohner kümmerten sich Mitarbeiter des DRK Hameln. Die Menschen wurden zunächst in den Räumen des Roten Kreuzes an der Zentralstraße untergebracht. Da das Wohnhaus zunächst nicht bewohnbar ist, weil Strom und Gaszufuhr abgestellt werden mussten, kümmert sich das DRK auch um die weitere Unterbringung.
 Das Feuer war recht schnell unter Kontrolle, eine Ausbreitung auf weitere Wohnungen konnte verhindert werden. Die Einrichtung sowie brennende Gegenstände wurden auf einen Hinterhof ins Freie gebracht und abgelöscht. Um dort hinzugelangen, mussten sich die Einsatzkräfte aber zunächst Zutritt über eine Wohnung von der Großen Hofstraße aus verschaffen. Auch die Bewohnerin dieser Wohnung kam mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. Bei Redaktionsschluss standen weder die Brandursache noch die Höhe des Sachschadens fest.



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