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Standortsuche geht weiter

Wo sollen die Glascontainer in Afferde hin?

HAMELN. Glascontainer, Sperrmüll, falsche Polizisten und fliegende Luftballons - das sind in dieser Woche die Themen unseres Lesertelefons.

veröffentlicht am 25.07.2017 um 20:11 Uhr
aktualisiert am 25.07.2017 um 21:19 Uhr

Michael Zimmermann

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Seit etwa einem Jahr wird in Afferde nach einem neuen Standort für die Glascontainer gesucht, die früher an der Leipziger Straße standen. Horst Knuhr fragt, wie denn der Stand sei – schließlich hatte der neue Ortsrat nach der Wahl im September angekündigt, zeitnah einen neuen Platz zu finden. „Die Suche nach einem neuen Standort des Glascontainers gestaltet sich nicht ganz so einfach“, erklärt eine Sprecherin der Stadt. „Wir als Verwaltung sind mit dem Ortsrat aber weiterhin im Gespräch.“ Die Stadt habe bereits einige Standorte vorgeschlagen, dabei sei aber noch nicht der optimale Standort gefunden worden. „Zum einen soll der Container nicht zu nah an der Wohnbebauung stehen, damit sich Anwohner nicht gestört fühlen. Zum anderen darf er aber auch nicht zu weit außerhalb oder in einem Gewerbegebiet stehen, da ansonsten besonders ältere Leute nicht oder nur schwer zu diesem Container gelangen können.“ Außerdem solle auch verhindert werden, dass dass bei einem zu abgeschiedenen Standort zusätzlicher illegaler Müll abgeladen wird. „Das letzte Gespräch zwischen Verwaltung und Ortsrat war Mitte Juni, nach der Sommerpause wollen sich alle Beteiligten noch mal zusammensetzen und über weitere Standorte beraten.“

Ein Entsorgungsproblem haben auch Ingo und Sabine Böhlke: Bereits Ende Mai hätten sie bei der Kreisabfallwirtschaft (KAW) die Sperrmüllabfuhr beantragt und damit gerechnet, dass der Sperrmüll etwa sechs Wochen später auch abgeholt wird, schreiben sie uns per E-Mail. Also hätten sie die Renovierung eines Zimmers geplant, Handwerker beauftragt und den Sperrmüll erst einmal auf dem eigenen Grundstück gelagert. Einen Teil hätten sie dann selbst zum Entsorgungspark gebracht. Nach sechs Wochen habe es aber immer noch keine Nachricht von der KAW gegeben, auf Nachfrage sei ihnen dann ein Termin Mitte August in Aussicht gestellt, dieser dann noch einmal auf Ende August verschoben worden. Ein genauer Termin stehe immer noch nicht fest. Bei dieser Vorgehensweise sei es fast schon verständlich, wenn Menschen ihren Müll im Wald oder auf anderen öffentlichen Flächen entsorgen, finden sie.

Immer wieder berichtet unsere Zeitung über „falsche Polizisten“, die am Telefon vor allem Rentner betrügen. Katharina Hölterhoff aus Aerzen will daher darauf hinweisen, dass viele solcher Betrüger sich Telefonnummern aus dem Telefonbuch heraussuchen. Vor allem anhand der Vornamen versuchten diese dann, an ältere Mitbürger zu kommen. Sie habe daher schon vor langer Zeit ihren kompletten Namen aus dem Telefonbuch gestrichen. Sollte doch jemand Unbekanntes anrufen, lege sie sofort auf. Außerdem warnt sie vor Erdwespen, die derzeit in der Nähe eines Spielplatzes in ihrer Nachbarschaft hausten.

Nachdem die „Ehe für alle“ im Bundestag beschlossen wurde, feierten SPD und Grüne dies, indem sie am Rathausmarkt Luftballons steigen ließen. Gabriele Mitschke zeigt für eine solche Aktion wenig Verständnis: „Die Ballons bleiben ja nicht in der Luft, irgendwann kommen sie auch mal runter“, schreibt sie uns. Die Gummireste landeten dann im Meer, auf Wiesen und Feldern oder im Wald. „Sie verschmutzen die Natur, werden von Tieren gefressen, und diese armen Geschöpfe krepieren elendig.“ Dies sei den meisten Menschen, die so eine gut gemeinte Luftballonaktion durchführen, oft nicht bewusst.



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