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...und wie sich Stress mit Anwohnern vermeiden lässt

Wo sich in Hameln Pokémon fangen lassen

veröffentlicht am 27.07.2016 um 20:31 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:25 Uhr

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Klar: Für den Jagderfolg versammeln sich die Spieler häufig an Orten, an denen die Wahrscheinlichkeit, auf die Monster zu treffen, besonders hoch ist. Die unter dem Artikel angefügte Übersicht zeigt an, wo man mit erhöhtem Aufkommen der diversen Pokémon-Typen rechnen darf. Doch natürlich ist das lediglich ein Anhaltspunkt. Theoretisch lässt sich ein Wasser-Pokémon auch mitten in der City fangen. Es ist nur eben unwahrscheinlicher, dass es dort auftaucht.

Wem in seiner Sammlung noch das ikonische Pikachu fehlt, dem sei der Schützweg, der Hefehof und das Klärwerk Fischbecker Landstraße ans Herz gelegt, an diesen Punkten kam es zu mehrfach belegten Sichtungen. Eine weitere immer wieder hörbare Empfehlung für seltenere Arten (zum Beispiel Dragoran) ist die Kreuzung Sprengerstraße und Friedrich-Maurer-Weg und Umgebung.

Wer sich in „Pokémon Go“ mit kostenlosen nützlichen Gegenständen versorgen will, hat es in Hameln – im Gegensatz zu den umliegenden Dörfern – nicht allzu schwer. Läuft man die Bäcker- und Osterstraße mit ein paar Schlenkern entlang, sind dabei problemlos zirka 15 Pokéstops erreichbar.

Macht man aus dieser Strecke einen Rundgang, indem man durch die Seitengassen der Altstadt zum Startpunkt zurückkehrt, kann man nochmals fünf bis zehn weitere abklappern. Dabei lassen sich auch gut Pokémon auf dem Weg finden und fangen.

Natürlich gibt es – nicht unbedingt zur Freude der Anwohner – auch Gebiete, die besonders stark von den Spielern frequentiert sind. Spitzenreiter ist der Münsterkirchhof, an dem sich drei Pokéstops überschneiden. Dort können die virtuellen Monster mit Hilfsmitteln, sogenannte Lockmodulen, angelockt werden.

„Egal zu welcher Uhrzeit man hier vorbeikommt, es sind immer Lockmodule aktiv und wenigstens fünf Spieler anwesend“, erklärt Harm Schmidt, während er hier selbst mit einer Gruppe spielt. Gerade abends und am Wochenende wären das aber auch mal drei Lockmodule und mehr als 30 Spieler, welche dem Hobby bis nach 2 Uhr früh frönen: Mensch lockt Pokémon, Pokémon lockt Mensch.

Beim Münsterkirchhof kommt hinzu, dass er Stadtgebiet, Denkmäler, Wassernähe und eine Kirche in sich vereint und somit verschiedene Pokemon-Typen anlockt (siehe Übersicht). Ein weiterer gut besuchter Anlaufpunkt ist der Pferdemarkt, auch hier sorgen eine gute Dichte an Stops und Sitzgelegenheiten für den Reiz und häufig aktive Lockmodule. Dank der Nähe zum Sana-Klinikum und zu vier Pokéstops ist auch der Saint-Maur-Platz beliebt.

Doch was für die Spieler von Vorteil ist, ist so manchem anderen ein Dorn im Auge. Die Jugendlichen würden Privatgelände betreten, Müll hinterlassen und – vor allem nachts – durch laute Gespräche die Ruhe stören, beschweren sich viele Nicht-Spieler.

Deshalb haben Spieler aus Göttingen auf der Facebook-Seite „Pokémon Go Göttingen“ einen Verhaltenskodex für Pokémon-Trainer aufgestellt. Kurz zusammengefasst werden dort folgende Verhaltensregeln aufgestellt:

  • Wir nehmen Rücksicht auf unsere Mitmenschen, behindern oder nerven sie nicht unnötig.
  • Wenn wir nachts unterwegs sind, achten wir darauf, die Nachtruhe zu respektieren.
  • Wir betreten nicht ungefragt Privatgrundstücke, klettern über Zäune und durchbrechen Hecken.
  • Schulen, Kindergärten, Kirchen, Moscheen, Krankenhäuser: Wir sind uns der besonderen Sensibilität dieser Orte bewusst und betreten sie keinesfalls nur um zu spielen.
  • Wenn wir uns an öffentlichen Orten versammeln, achten wir darauf, weder Müll noch Zigarettenkippen zurückzulassen und den Ort nicht zu beschädigen.
  • Friedhöfe: Wir halten respektvollen Abstand von den Gräbern und stören keinesfalls Menschen in ihrer Trauer.


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