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Mit zwei Kanadiern auf Schnupper-Tour: 14 Dewezet-Leser erobern die Weser

Wo Paddeln zum Sommerabenteuer wird

Hameln. „Ich bin total überrascht und begeistert, was das für eine tolle Perspektive ist“, entfährt es Ulrike Schönrock ehrfurchtsvoll, als sie ihre ersten Meter in einem Kanadier auf der Weser zurücklegt. Aus ihren Augen spricht pure Freude: „Einfach nur wunderschön!“ Zusammen mit 13 anderen Sommerabenteurern ist sie gestern in einer fast vierstündigen Paddeltour die Weser von Hehlen nach Hameln heruntergefahren. Begleitet wurde die Aktion von Jürgen Steding, Hermann Kipp und Karl-Heinz Hinse vom Hamelner Kanu-Club.

veröffentlicht am 01.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 21:21 Uhr

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Autor:

Jennifer Bremer
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„Wenn wir auf der Weser unterwegs sind, passiert immer irgendwas“, schmunzelt Regina Harney, die mit ihrem Mann den Fluss öfter in einem Schlauchboot unsicher macht. Und so ist es dann auch. Wenig später kollidieren die zwei Boote, mit denen die Dewezet-Sommerabenteurer unterwegs sind. „Ihr wolltet doch nur die Mädels auf dem Fahrradweg beeindrucken“, scherzen die Paddler in dem Boot, das sich nach dem kleinen Zusammenstoß nicht am Weserufer festgefahren hat. Die anderen sitzen erst mal fest. Doch bald ist auch dieser Kanadier wieder frei und die Tour kann fortgesetzt werden.

Vorbei geht’s an Enten, Gänsen, Fischreihern und zahlreichen Blumen, die das Weserufer mit ihren leuchtenden Farben schmücken. Immer wieder ist aus den Reihen der Sommerabenteurer ein „Oh, ist das toll“ oder „Ich hätte nie gedacht, dass Paddeln so schön sein kann“ zu hören. Spontan stimmen Jürgen Steding und Familie Harney das Lied „Wo die Weser einen großen Bogen macht“ an und reißen die anderen Bootsinsassen mit.

„Wer weiß, wie der Fluss heißt, der hier in die Weser mündet“, fragt Steding das Heimatwissen seiner Paddler ab. Für Heinz Harney kein Problem: „Das ist der Ilsebach.“ „Eins, setzen“, kommentiert Steuermann Steding. Nur wenig später aber blickt er in fragende Gesichter, als er nach dem Unterschied zwischen Ruderern und Paddlern fragt. „Ganz klar“, klärt er die Sommerabenteurer mit einem verschmitzten Grinsen auf: „Der Ruderer sieht die Kneipe erst, wenn er schon vorbei ist.“

2 Bilder
Auf voller Fahrt: In insgesamt zwei Kanadiern paddeln die Sommerabenteurer über die Weser.

Bevor die zwei Kanadier in den Heimathafen, das Bootshaus vom Kanu-Club, einlaufen, zeigt Steding den Hobby-Paddlern noch den Hamelner Hafen. „Das bekommt man ja auch nicht alle Tage zu sehen“, schwärmt Ulrike Schönrock. Am Ende des Ausflugs sind alle 14 Sommerabenteurer glücklich. „Es war wirklich toll: So schön ruhig, und auch die Landschaft war herrlich“, begeistert sich Silvia Niemeyer, und Ulrike Schönrock überlegt sogar, ob Paddeln nicht ihr neues Hobby werden könnte. „Das mache ich auf jeden Fall noch mal“, ist sich die Hessisch Oldendorferin sicher.



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