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Wo kann die Stadt noch sparen?

veröffentlicht am 15.11.2010 um 17:24 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:36 Uhr

Hameln (ni/HW). Die Haushaltsberatungen für 2011 nehmen Fahrt auf. Mittwoch, 15 Uhr, tagt im Sitzungssaal des Hamelner Rathauses der Finanz- und Wirtschaftsausschuss. Zentraler Tagesordnungspunkt: das Sparkonzept.  Bäder und Beerdigungen sollen teurer werden – zulasten der Bürger. Dabei gebe es eine Menge Sparpotenziale,  wenn die Politik über die Stadtgrenzen hinausguckte und das Kirchturmdenken aufgäbe. Was und wo sich effizient sparen ließe, soll eine Dewezet-Serie aufzeigen.

 

17,3 Millionen Euro gibt die Stadt Hameln im kommenden Jahr mehr aus, als an Einnahmen gegenüberstehen. Einer der dicksten Brocken mit knapp 36 Millionen Euro ist das Personalbudget. Aber braucht die Verwaltung tatsächlich jede davon bezahlte Hand, um ihre Pflichtaufgaben ordnungsgemäß zu erfüllen?  

Gestattet sein muss angesichts der desolaten Finanzlage die Frage, welche Sparpotenziale sich durch engere Kooperation mit dem Landkreis erschließen ließen. Wie etwa durch eine gemeinsame Personalsachbearbeitung, ein gemeinsames Rechnungsprüfungsamt, eine gemeinsame EDV-Abteilung, eine gemeinsame Verwaltung für die kommunalen Immobilien. Oder auch durch eine gemeinsame Untere Naturschutzbehörde, von der es derzeit zwei gibt: eine beim Kreis, eine weitere bei der Stadt. Wie auch bei der Wirtschaftsförderung.

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