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Eltern suchen Grundstück – und sammeln Unterschriften für Anlage in neuem Wohngebiet

Wo kann denn nun der Spielplatz hin?

Hastenbeck (tis). Im Hastenbecker Wohngebiet Süd zwischen Steinebreite, Teichstraße und Schlehenbusch fehlt ein Kinderspielplatz. Darüber sind sich auch die Mitglieder des Ortsrates einig. Allerdings gibt es derzeit weder ein Grundstück, auf dem er errichtet werden kann, noch sind Gelder vorhanden, um überhaupt Spielgeräte aufzustellen.

veröffentlicht am 15.11.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 05.11.2016 um 05:21 Uhr

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Ortsbürgermeister Walter Kinast (CDU) berichtet von einer engagierten Mutter, die diesen Spielplatz mit Nachdruck fordert und dafür auch schon 60 Unterschriften gesammelt hat. „Fest steht, dass dort viele Kinder zu Hause sind. Schließlich leben in dem Wohngebiet rund die Hälfte aller Kinder aus der Grundschule hier in Hastenbeck“, berichtet Kinast. Ein vorhandener Spielplatz sei mit der Aufgabe der Wohnsiedlung durch die britischen Streitkräfte vor rund zehn Jahren weggefallen. Und seither sei man auf der Suche nach einer Möglichkeit, etwas Neues zu schaffen. Doch noch gebe es nicht mal ein Grundstück, auf dem Spielgeräte aufgebaut werden könnten.

Im Jahr 2008 schien sich eine Lösung anzudeuten mit dem Verkauf des Grundstücks der ehemaligen britischen Schule und des Kindergartens an der Steinebreite. „Der neue Investor wollte damals einen Spielplatz erreichten. Doch die Pläne sind nie verwirklicht worden“, bemerkt der Ortsbürgermeister. Karl-Heinz Biermann (FDP) bemängelt in dem Zusammenhang, dass das Grundstück der ehemaligen britischen Schule immer mehr verkomme. Dort wuchere das Unkraut, die Gebäude machten einen verwahrlosten Eindruck und hinter einem Nebengebäude habe sich eine wilde Müllkippe entwickelt. Da sei doch auch die Stadt Hameln gefordert, auf den Eigentümer einzuwirken, damit dort für Ordnung gesorgt werde, meinten die Ortspolitiker. Jutta Reichelt (SPD) möchte zudem gerne erreichen, dass die Stadt abklärt, ob es laut Kaufvertrag für den Eigentümer irgendwelche Rechte und Pflichten gibt, zum einen, für Ordnung auf dem Grundstück zu sorgen, zum anderen, vielleicht sogar wie angekündigt einen Spielplatz zu errichten.

Vielleicht könne auch ein Teil des Grundstücks für den Bau eines Spielplatzes erworben werden. In Frage kommen könne da etwa ein Bereich im Osten des Grundstücks am Ortsrand, auf dem jetzt eine kleine Schutzhütte steht. Daher möchte der Ortsrat auf jeden Fall 20000 Euro im Haushalt 2013 eingestellt haben. „Die Summe könnte entweder für einen Grundstücksankauf verwendet werden oder aber für Spielgeräte, falls das mit dem Grundstück anders geregelt werden kann“, erklärt Ortsbürgermeister Kinast. Auf jeden Fall soll die Stadtverwaltung nach Meinung der Hastenbecker auf den Eigentümer einwirken, sich um sein Grundstück zu kümmern.



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