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Engagement und Projekte: Antworten ein erfahrenen Bankers

Wo die Region punkten kann…

Hameln (kar). Seit 40 Jahren ist er im Bankwesen tätig: Friedrich-Wilhelm Kaup, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Weserbergland. Streng genommen kann er dieses Dienstjubiläum zwar erst in drei Jahren feiern, da die Lehrzeit nur dann angerechnet wird, wenn die Ausbildung auch bei der Sparkasse Weserbergland absolviert worden wäre – vier Jahrzehnte Erfahrung bei einem Kreditinstitut aber sind es allemal wert nachzufragen.

veröffentlicht am 03.08.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 08.11.2016 um 06:41 Uhr

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Herr Kaup, in 40 Jahren ist auf den Finanzmärkten viel geschehen. Was waren für Sie die wichtigsten Veränderungen?

Die Abschaffung der D-Mark und damit einhergehend die Einführung des Euro. Und die Finanzmarktkrise insbesondere ausgelöst durch Spekulanten in den USA. Ich denke, die aktuellen politischen Beschlüsse zur Stabilisierung unserer gemeinsamen Währung waren enorm wichtig. Diese Stabilität ist nachhaltig zu sichern. Ich hoffe, dass die richtigen Lehren für Strukturen und Regulierungen aus der Krise gezogen werden. Eines steht für mich fest: Das Geschäftsmodell der Sparkasse Weserbergland hat sich in der Finanzmarktkrise bewährt. Auch in stürmischen Zeiten ziehen wir die Schirme nicht ein.

Sie haben sich immer für die Region engagiert. Wo setzen Sie Schwerpunkte?

Unterstützung des ehrenamtlichen Engagements sowie qualifizierte Jugendarbeit in den Vereinen sind mir wichtig. Auch das Thema Bildung. Gemeinsam mit unseren drei eigenen Stiftungen und der Bürgerstiftung helfen wir finanziell. Darüber hinaus übernehmen wir auch durch persönliche Mitgliedschaften in Vereinen Verantwortung für die Menschen.

Welches Projekt in der Region würden Sie gern verwirklichen wollen?

Ich habe noch nicht die Überschrift für ein solches Projekt. Lassen Sie es mich einfach beschreiben: Mit den hervorragenden Chancen gemeinsam mit der Hochschule Weserbergland, dem Solarinstitut in Emmerthal-Ohr und dem Bekanntheitsgrad als Solarstadt des Nordens hier in der Region etwas entstehen zu lassen, was nachhaltig am Arbeitsmarkt positiv wirkt. Ich meine die Verzahnung dieser Bereiche und Schaffung qualifizierter Arbeitsplätze, zum Beispiel in der Produktion zukunftsweisender Energieerzeuger und Träger. Die aktuellen politischen Beschlüsse zum Ausstieg aus der Kernenergie müssen wir positiv nutzen.

Was war rückblickend Ihr schönstes Erlebnis als Banker?

Das schönste Erlebnis für mich war vorgestern, als mir am 1. August Verwaltungsratsvorsitzender, Vorstandskollege, Führungskräfte und treue Weggefährten bei dem live gesungenen Sparkassensong zu meinen 40 Jahren Sparkasse gratuliert haben. Das hat mich schon berührt. Nur in einem funktionierenden Team darf man so etwas miterleben.

Blättern in Erinnerungen. Zu seinem inoffiziellen Dienstjubiläum wurde Friedrich-Wilhelm Kaup von Freunden mit einem sehr persönlichen Geschenk überrascht: Der Band dokumentiert in Fotos und Zeitungsartikeln 40 Jahre Wirken des Bankers. Foto: Wal



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