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Wird der Weihnachtsmarkt zum Ballermann?

veröffentlicht am 08.12.2009 um 17:23 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:37 Uhr

Hameln (CK). Wenn Norbert Tegtmeyer seine grauen, gegelten Haare nicht schon raspelkurz tragen würde – er hätte sie sich vermutlich schon ausgerauft. Noch nie hatte der Leiter der städtischen Ordnungsabteilung so viele Probleme mit der Standvergabe wie beim diesjährigen Weihnachtsmarkt („die Quadratur des Kreises“), wo sie etliche Neubeschicker sogar eingeklagt hatten. Und als gestern eine große Gruppe aus Politik, Verwaltung, Handel, HMT, Grenzbeziehungsverein und IG Weihnachtsmarkt (die Altbeschicker) das bunte Treiben rund ums Hochzeitshaus kritisch unter die Lupe nahm, ging’s erneut hart zur Sache.
 Auf Kritik stieß vor allem die voluminöse Bude vor „Ernstings familiy“. „Berliner Mauer“, Karwensmann“ – das waren nur einige Attribute angesichts des Ungetüms, das den Ladeneingang praktisch vollkommen verdeckt. Sowohl Tegtmeyer als auch Fachbereichsleiter Dieter Schur mussten zugeben, dass sie die Ausmaße dieser Hütte den doch überrascht hatten, und das trotz der vorher eingereichten Skizze. Die aber, so räumten beide ein, stimmt nicht so ganz mit der Realität überein – eine Tatsache, die vor allem von den Vertretern der IG und des Handels, und zwar auch bei anderen Hütten bemängelt wurde.



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