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Ratsfraktion der CDU verlangt zunächst Studie zum Kundenverhalten

Wird der neue Tarif für Hameln zu teuer?

veröffentlicht am 04.08.2016 um 19:35 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:25 Uhr

Sein Stellvertreter Daniel Schimanski fügt hinzu: „Wir gehen davon aus, dass der Landkreis zur Finanzierung der circa 4 Millionen Euro Mehraufwand für die Tarifumstellung die Kreisumlage wird erhöhen müssen.“ Das mache für die Stadt Hameln immerhin circa 1,8 Millionen Euro Mehraufwand aus. „Wir sprechen hier also nicht über ‚Kleckerbeträge‘, die man einfach so durch Einsparungen finanzieren kann.“

Nicht nur die drohenden Mehrausgaben stoßen bei der CDU-Fraktion auf Kritik: So seien die Annahmen, die Grundlage des Kreistagsbeschlusses waren, „kritisch zu hinterfragen“. So werde etwa davon ausgegangen, dass durch die Umstellung des Tarifsystems viele Menschen den ÖPNV anstelle den eigenen Autos nutzen werden und hierdurch das Fahrgastaufkommen um circa 25 Prozent gesteigert werden kann.

Um dies zu überprüfen fordert die CDU in einem nun vorgelegten Antrag, den Kreistagsbeschluss solange auszusetzen, bis eine „differenzierte Kundenpotentialstudie“ vorliegt. Zudem sei „ein Wirtschaftsplan zur Feststellung der zu erwartenden Auswirkungen der Erlösminderungen“ aufzustellen. Beim Thema Kreisumlage sollen Städte und Gemeinden beteiligt werden.

Fraktionschef Meyer-Hermann verweist zudem auf den zeitlichen Aspekt: „Die Fusion der Gesellschaften und die Tarifumstellung gleichzeitig umzusetzen, halte ich für denkbar schwierig – insbesondere für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“



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