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„Wir verlieren jedes Jahr Schüler durch tödliche Unfälle"

veröffentlicht am 15.04.2011 um 15:59 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (jch). Nachdem Annette Kessler, Lehrerin der Elisabet-Selbert-Schule, vor neun Jahren einen ihrer Schüler bei einem Verkehrsunfall verloren hat, bemüht sie sich die Pädagogin darum, Aufklärung zu betreiben. Zusammen mit Andreas Hinz, von der Hamelner Polizei, veranstaltet sie einmal im Jahr einen Verkehrssicherheitstag.

„Wir setzen an diesem Tag auf peer-education“, erklärt die Lehrerin. Das bedeutet, dass die Berufsschüler nicht von deutlich älteren Polizeibeamten über die Gefahren von Alkohol am Steuer aufgeklärt werden, sondern von Studenten der Polizeiakademie des Landes Niedersachsen. „Diese Methode hat den großen Vorteil, dass es nur geringe Altersunterschiede gibt. Tipps und Ratschläge werden besser angenommen“, sagt Diethelm Oberg, der die Polizeischüler aus Hildesheim begleitet.

Zunächst wird den Schülern ein rund zehnminütiger Film gezeigt, in dem angetrunkene Jugendliche mit ihrem Auto verunglücken. Danach folgt eine gemeinsame Diskussion über die Gefahren von Alkoholfahrten. Hierbei komme es häufig vor, dass Schüler ihre eigenen Unfallerfahrungen schildern, oder von verunglückten Bekannten berichten.
„Wir setzen bei diesem Ansatz vornehmlich auf Emotionen“, erklärt Andreas Hinz, von der Hamelner Polizei.



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