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Ahmed Abou-Chaker floh vor sechs Monaten aus dem Libanon über das Mittelmeer nach Lampedusa

„Wir starben jeden Tag“

Ahmed musste fliehen, denn er ist Sunnit. Sunniten werden im Libanon von der Terrormiliz IS verfolgt und führen Bürgerkrieg gegen Schiiten. „Bei uns war Krieg, wir konnten dort nicht bleiben“, sagt Ahmed auf Englisch. Über sein Haus in Baalbek im Libanon schossen täglich Raketen hinweg. „Schiiten griffen mich an, stahlen mein Geld und verprügelten mich“, sagt Ahmed. Manchmal hielten sie ihn tagelang fest, schlugen ihn und bedrohten seine Familie. Er hat zwei Söhne. Omran und Abdul. Sie sind sieben und acht Jahre alt. Mit ihnen und seiner Frau zieht Ahmed von Haus zu Haus und Stadt zu Stadt, versteckt sich, nachdem eines Tages bewaffnete Männer Dutzende Löcher in seine Hauswand schossen. Er verkauft sein Haus und seinen Lebensmittelladen.

veröffentlicht am 21.04.2015 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 19:21 Uhr

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Autor:

von julia rau


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