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Rathaus-Platz soll an Adventssamstagen wieder als Parkfläche dienen

„Wir können flexibel reagieren“

Hameln. „So viel Parkdruck, wie oft dargestellt, besteht gar nicht“, sagt Hermann Aden. Oft sei der Rathausplatz, der an besonders besucherintensiven Tagen zum Parken freigegeben werde und sich noch in einer Testphase befinde, mit Autos vollgestellt, die umliegenden Parkhäuser dagegen seien häufig nicht ausgelastet. Mit dieser Einlassung leitete der Baudezernent der Stadt Hameln einen Sachstandsbericht zur Auslastung der Hamelner Parkhäuser in der Vorweihnachtszeit ein. Helmut Feldkötter, Prokurist bei den Hamelner Stadtwerken, denen die Bewirtschaftung der Parkanlagen in der Innenstadt obliegt, informierte die Politik mit den inzwischen gemachten Erfahrungen.

veröffentlicht am 16.10.2014 um 21:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:25 Uhr

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Hans-Joachim-Weiß-Redakteur-Lokales-Hameln-Dewezet

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In der Versuchsphase sei der Rathausplatz an den zum Parken genutzten Tagen mit durchschnittlich 50 Fahrzeugen „gut gefüllt“ gewesen. „Da passen vielleicht noch zehn Autos mehr hin, aber dann ist die Kapazität erschöpft“, sagte Feldkötter vor dem Ausschuss für Umwelt, Nachhaltigkeit und Klimaschutz. An den Adventssamstagen könne die Fläche vor dem Verwaltungsgebäude erst nach 14 Uhr freigegeben werden, da zunächst der dort stattfindende Wochenmarkt abgebaut werden müsse. Die Stadtwerke hätten dann Personal eingesetzt, das die Autofahrer eingewiesen und drei Euro Gebühr kassiert habe. „Die Parker auf dem Rathausplatz dürfen nicht bessergestellt werden, als diejenigen, die die Tiefgarage benutzen“, begründete der Prokurist, der jedoch betonte, dass mit der Parkbewirtschaftung des Rathausplatzes kein Überschuss zu erzielen sei: „Es ist ein Nullsummenspiel.“

Insgesamt habe sich die Öffnung des Rathausplatzes für Parkplatzsuchende insbesondere an den Adventssonnabenden und auch zum zurückliegenden Herbstmarkt Anfang Oktober jedoch bewährt, da an diesen Tagen die Parkanlagen Rathaus-Tiefgarage, Rattenfängerhalle, Rondell, Kopmanshof und selbst die Fläche am Steigerturm in ihren Kapazitäten erschöpft gewesen seien. Deshalb sprach sich Feldkötter auch dafür aus, den Rathausplatz an den bevorstehenden Adventssamstagen ebenfalls zum Parken freizugeben. „Allerdings gegen Gebühr“, wie der Stadtwerke-Prokurist der Politik empfahl. Feldkötter sprach sich für die Beibehaltung von drei Euro aus, könnte sich aber auch einen Euro mehr oder eine flexible Preisgestaltung vorstellen. „Wer um 14 Uhr kommt, zahlt vier Euro, wer erst ab 16 Uhr parkt, nur noch zwei“, regte er an. Über das Entgelt will die Politik im Zuge der neuen Parkgebührenverordnung für das Stadtgebiet im nächsten Jahr entscheiden.

Weniger gut angenommen worden sei die Fläche vor dem Rathaus während des Pflasterfestes. „Da wollten viele ein Bierchen trinken und sind von vornherein mit den Öffis, dem Fahrrad oder zu Fuß gekommen“, hat Feldkötter beobachtet. Auch an den sogenannten Lippertagen, Fronleichnam und Allerseelen, habe sich der Bedarf in Grenzen gehalten. Da der katholische Feiertag Allerseelen in diesem Jahr auch noch auf einen Sonntag, den 2. November, fällt, sei noch nicht entschieden, ob die zusätzliche Parkfläche freigegeben wird. Feldkötter: „Wir können flexibel auf den Park-Such-Verkehr reagieren, brauchen keine Vorankündigung, denn wer einen Stellplatz sucht, findet ihn auch.“



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