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Aber Mediamarkt nimmt keine Computerspiele aus den Regalen / Mitarbeiter sensibilisiert

„Wir halten uns an die gesetzlichen Vorgaben“

Hameln (CK). Nach dem erschütternden Amoklauf von Winnenden mit insgesamt 16 Toten ist die Diskussion um Computerspiele, vor allem um sogenannte Killerspiele, neu entbrannt. Der Mediamarkt in Hameln, größer Anbieter dieser PC-Spiele, hat allerdings bisher keine Entscheidung darüber getroffen, Spiele, die schon für Jugendliche unter 18 Jahren zugelassen sind, aus den Regalen zu nehmen, wie es beispielsweise der Kaufhof in der vergangenen Woche angekündigt hatte.

veröffentlicht am 23.03.2009 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 12.11.2016 um 05:41 Uhr

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Michael Kolzuniak, geschäftsführender Gesellschafter bei Mediamarkt: „Wir halten uns als Händler von Unterhaltungselektronik verschiedenster Art, wozu auch der Bereich Computer- und Konsolenspiele gehört, bei der Auswahl der in unsern Häusern verkauften Software strikt an die geltenden gesetzlichen Vorgaben.“ Das seien besonders die Einstufungen der USK (unabhängige Selbstkontrolle) nach dem Jugendschutzgesetz, Paragraf 14, Absatz 2, und der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien, sagt Kolzuniak.

Die konkrete Umsetzung erfolge bei Mediamarkt unter anderem über ein spezielles Computersystem, das bei den Altersbeschränkungen auf 16 oder 18 Jahre jeweils einen deutlichen Hinweis für die Mitarbeiter an den Kassen gebe. Der Geschäftsführer: „Wir sensibilisieren zudem unsere Mitarbeiter durch strikte Kontrollanweisungen, um sicherzustellen, dass Kinder und Jugendliche bei uns nur solche Software erwerben können, die nach den Maßstäben der USK und der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Medien auch für ihr Alter geeignet ist.

Übrigens: Laut einer Studie von ARD und ZDF ist ein Drittel aller über 14-Jährigen nach wie vor überhaupt noch nicht online.

Computerspiele, die durch Gewalt geprägt sind – bei Mediamarkt verweist man auf die Sensibilisierung der Verkäufer und die Jugendschutzbestimmungen. Foto: ddp



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