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Windkraft - zunächst nur ein einziger Standort in Hameln?

veröffentlicht am 14.06.2011 um 19:49 Uhr
aktualisiert am 05.12.2017 um 14:35 Uhr

Hameln (ni). Offiziell bekennt sich die Stadt Hameln zur enegiepolitischen Wende. Tatsächlich tut sie sich nach wie vor schwer mit der Ausweisung sogenannter Vorranggebiete für Windkraftanlagen, wie der jüngste Vorschlag der Verwaltung zeigt.

Bislang waren mehrere Flächen für Windräder im Gespräch. Jetzt rät die Verwaltung der Politik, sich allein auf den Liethberg bei Hilligsfeld zu konzentrieren.

Die Begründung von Stadtplanerin Michaela Klank: Der Liehtberg sei mit seinen rund 24 Hektar zwar etwas klein, aber immerhin das Areal mit den geringsten Konflikten hinsichtlich Wohnortnähe, Arten- und Landschaftsschutz. Für eine zügige Änderung den entsprechenden Flächennutzungplanes sei das hilfreich. Und die wiederum sei nötig, damit die Stadt ein Steuerungsinstrument in der Hand hat, mit dem sie verhindern kann,  dass sich potenzielle Investoren selbst einen Windkraftanlagen-Standort auf Hamelner Territorium suchen und so die befürchtete "Verspargelung der Landschaft" in Gang setzen. Ob und unter welchen Umständen weitere Flächen ausgewiesen werden können, wolle die Verwaltung im Laufe des Sommers prüfen.



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