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AdU-Chef: Kompromiss Augenwischerei

Wie viele Förderer braucht die Wirtschaft?

Hameln (ni). Ulrich Meyer hat eine Vision: „Die Weserbergland AG als die zentrale Stelle, von der aus die Wirtschaftsförderung für die gesamte Region Weserbergland koordiniert wird.“ Aber der Vorsitzende des weserbergländischen Arbeitgeberverbandes AdU ist auch Realist und weiß um die Empfindlichkeiten der kommunalen Entscheidungsträger in dieser Frage: „Die wollen das nicht“. Wann immer der Hamelner Unternehmer das Thema aufs Tapet brachte – „immer gab es einen Aufschrei, weil jede Kommune befürchtet, von einer regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft nicht genug repräsentiert zu werden“. Wenn die Stadt Hameln jetzt darüber nachdenkt, wenigstens den „Back-Office“-Bereich der Wirtschaftsförderung, die Bearbeitung von Förderanträgen, mit dem Landkreis zusammenzuführen, dann könnte daraus in Meyers Augen zumindest „ein Schritt in die richtige Richtung“ werden.

veröffentlicht am 27.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 06.11.2016 um 02:41 Uhr



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